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04.11.2013 - Die mongolische Steppe - (k)ein Tierparadies?

Wildesel in der MongoleiGörlitz. Die Wiener Wildbiologin Petra Kaczensky besucht Görlitz zu einem kurzen Forschungsaufenthalt. Gemeinsam mit Wissenschaftlern des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz betreut sie mongolische Doktoranden,  die sich wie sie besonderen Tieren verschrieben haben: den Mongolischen Wildeseln. In zahlreichen Herden zogen sie einst, wie auch Wildpferde und Antilopen durch die endlosen Steppen der Mongolei. Doch heute sind sie selten geworden. Konkurrenz durch weidende Haustiere und Wilderei haben die Herden rapide dahin schwinden lassen. Neuerdings bedrohen auch große Bergbauprojekte die uralten Wanderrouten der Wildesel und schränken deren Lebensraum stark ein.
In ihrem Abendvortrag berichtet Frau Kaczensky von der Lebensweise ihrer Lieblingstiere, berichtet von den mannigfaltigen Bedrohungen der letzten Esel und schlägt Lösungswege zu ihrer Rettung vor.

5.11.2013 DI 19:30 | Neues aus der Naturwissenschaft |
Seminarraum/ Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
Die Wüste Gobi am Scheideweg –
Rohstoffabbau bedroht eines der letzten intakten Gebiete mit großräumigen Tierwanderungen
mit Dr. Petra Kaczensky/Veterinärmedizinische Universität Wien, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie

Bild: Die Wildesel sind wachsam - besonders an der Tränke, denn dort werden sie bevorzugt geschossen (c) Petra Kaczensky

 

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Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
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