Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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04.11.2013 - Als Deutschland in den Tropen lag - Vorträge über das Weltnaturerbe „Grube Messel“ im Senckenberg Görlitz

Urpferdchen aus MesselGörlitz. Tropische Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit - ein üppiger Regenwald erstreckt sich rund um den See in Hessen, an dessen Ufern 1,50 m lange Krokodile in der Sonne ruhen. Hundegroße Pferde äsen im Schatten mächtiger Bäume, in deren Baumkronen Affenhorden toben. Dies ist keine Vision für die Zukunft, sondern ein Bild, wie sich Teile Deutschlands vor rund 48 Millionen Jahren präsentierten.
Wir wissen das heute, weil Wissenschaftler seit Jahrzehnten die Ablagerungen eines ehemaligen Sees, der sogenannten Grube Messel bei Frankfurt, nach Pflanzen- und Tierfossilien durchsuchen und dabei immer wieder spektakuläre Funde machen. Mit ihrer Hilfe konstruieren die Fossiliensuche in MesselForscher des Senckenberg Forschungsinstitutes das Leben im Eozän.
In der Görlitzer Kinderakademie stellt Dr. Stephan Schaal, Forschungsleiter des Messelprojekts dieses Leben der Urzeit am 8. November um 16:00 Uhr im Humboldthaus vor. Für die Erwachsenen gibt es einen Abendvortrag über das Weltnaturerbe „Grube Messel“ um 19:30 Uhr ebenfalls im Humboldthaus.

8.11. FR 16:00 | Görlitzer Kinderakademie | Humboldthaus
Urpferdchen, Krokodile & Riesenameisen – Auf Spurensuche nach einem tropischen Regenwald in Hessen
mit Dr. Stephan Schaal/Senckenberg Forschungsinstitut,Abteilung Paläoanthropologie und Messelforschung

8. 11. FR 19:30 | Natur in Farbe | Humboldthaus
Ein Fenster in die Vergangenheit – oder warum das Messel-
Maar UNESCO-Welterbe wurde
mit Dr. Stephan Schaal/Senckenberg Forschungsinstitut,
Abteilung Paläoanthropologie und Messelforschung

Bilder: Skelett eines Urpferdchens. Diese nur 90 cm langen Verwandten unserer Pferde durchstreiften die Wälder in kleinen Herden  (c) Senckenberg (oben)
Geduld brauchen Forscher und Grabungshelfer bei der Suche nach Fossilien im Ölschiefer der Grube Messel. Die Schieferplatten müssen vorsichtig gespalten werden, um darin befindliche Fossilien zu entdecken. © Senckenberg (unten)

 

Kontakt
Dr. Christian Düker
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
Tel.: 03581 - 47605210

Annemarie Horn
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
Tel.: 03581 - 47605210

Die Erforschung von Lebensformen in ihrer Vielfalt und ihren Ökosystemen, Klimaforschung und Geologie, die Suche nach vergangenem Leben und letztlich das Verständnis des gesamten Systems Erde-Leben – dafür arbeitet die SENCKENBERG Gesellschaft für Naturforschung. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblick in vergangene Zeitalter sowie die Vielfalt der Natur vermittelt. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.   

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Tel.: 069 7542-1580

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Email: pressestelle@senckenberg.de

Fax: 069 7542-1517

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

 

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