Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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03.12.2013 - Quer gedacht: Demografie, Biodiversität, Natur

Museumsgespräch im Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance

Bild: BMBF
Testimonial Andrea Dittrich-Wesbuer, ILS –
Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
Bild: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Frankfurt, den 3.12.2013. Die Struktur der Bevölkerung in Deutschland ändert sich. Doch wie wirkt sich dieser demografische Wandel auf unsere Umwelt und die biologische Vielfalt aus, etwa durch veränderte Flächennutzung oder Lebensstile? Beim Museumsgespräch „Demografischer Wandel, Biodiversität und Naturschutz“ am Mittwoch, den 11. Dezember 2013 ab 19 Uhr im Sauriersaal des Senckenberg Naturmuseums wird das Thema des Wissenschaftsjahrs 2013 – Die demografische Chance einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet.

Teilnehmer:
Daniela Capelluti, Initiative „Frankfurter Garten“
Prof. Dr. Stefan Heiland, Technische Universität Berlin, Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung
PD Dr. Diana Hummel, ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, Frankfurt
Dr. H.-Peter Neitzke, ECOLOG – Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung, Hannover
Prof. Dr. Manfred Niekisch, Zoo Frankfurt
Moderation: Florian Schwinn

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Foto: Senckenberg
Diskutieren unter Urzeitriesen
Foto: Senckenberg

Sinkende oder wachsende Bevölkerungszahlen in einer Region bringen Veränderungen in der Flächennutzung und Freiraumgestaltung mit sich. Schrumpfenden ländlichen Regionen stehen prosperierende Städte wie Frankfurt am Main gegenüber. Der Altersaufbau und die kulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung wandeln sich. Aber auch veränderte Lebensstile und Handlungsmuster der Menschen haben Auswirkungen auf Ökosysteme und naturräumliche Gegebenheiten. Inwiefern beeinflusst der demographische Wandel etwa das Wissen über die Natur und die Bereitschaft zu deren Schutz? Gleichzeitig haben Erfahrungen und Erlebnisse in der Natureinen bedeutenden Einfluss auf das Naturbewusstsein der Menschen und deren Einstellung und Verhalten gegenüber der natürlichen Umwelt. In Anbetracht dieser Komplexität stellt sich die Frage, welche gesellschaftlichen Veränderungen – Herausforderungen, aber auch Chancen – der demographische Wandel mit sich bringt.

Diskutiert werden die Verknüpfungen zwischen Bevölkerungswandel, Ökosystemen, Naturbewusstsein und Naturbezug sowie lokalen bzw. urbanen Bottom-Up-Initiativen zu Nachhaltigkeit und Naturschutz. Besonders in Städten hat sich in den letzten Jahren eine breites Spektrum zivilgesellschaftlicher Initiativen herausgebildet, die den urbanen Raum für Experimente sozialer, politischer, ökologischer und ästhetischer Art nutzen: von mobilen Küchen, Tausch-Events bis hin zu Gemeinschaftsgärten und Guerilla Gardening. Welche Rolle spielen diese neuen Initiativen im Bereich Biodiversität und Naturschutz? Inwiefern wird „Nachhaltigkeit“ von deren Protagonistinnen und Protagonisten in neuer Weise interpretiert?

Die Museumsgespräche greifen die zentralen Fragen des Wissenschaftsjahres 2013 – Die demografische Chance auf und stellen ihnen eine historische und naturkundliche Dimension zur Seite. Unter dem Motto "Wir leben länger. Wir werden weniger. Wir werden vielfältiger" diskutieren Vertreter aus Gesellschaft, Politik und Wissenschaft im Museum über aktuelle Fragen und Herausforderungen des demografischen Wandels. Besucher der Veranstaltungen sind eingeladen, Fragen an die Expertenrunde zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen.
Museumsgespräche in anderen Städten finden sie unter: http://www.demografische-chance.de/museumsgespraeche

Die Museumsgespräche sind eine Gemeinschaftsaktion der Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft und des Deutschen Hygiene-Museums im Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance.

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Referent Wissenschaftsjahr
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Tel. 069- 7542 1561
Fax 069- 75421517

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur, ihrer Ursachen und Wirkungen, vermittelt. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

 

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