Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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17.12.2013 - 80 Jahre Wolfgang Strutz

Frankfurt, den 17.12.2013. Am 18. Dezember wird Wolfgang Strutz, ehemaliger Vorstandssprecher der BHF-Bank, einstiger Präsident und heutiger Ehrenpräsident der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, 80 Jahre alt. Über 20 Jahre lang hat er sich mit Begeisterung für die Belange Senckenbergs stark gemacht und sein unternehmerisches Geschick stets zum Wohle der Gesellschaft eingesetzt.

Wolfgang Strutz 2005_ Foto Senckeberg, Tränkner
Wolfgang Strutz 2005
Foto: Senckenberg, Tränkner

Bereits seit 1992 war der gebürtige Mainzer ehrenamtlich im Verwaltungsrat der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung tätig. Von 1996 bis 1998 war er Vizepräsident der Gesellschaft und wurde im Januar 1999 zum Präsident gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2008 inne.

Zu den Höhepunkten seiner Tätigkeit bei Senckenberg gehört die Modernisierung des Naturmuseums in Frankfurt, die er gemeinsam mit dem ehemaligen Senckenberg-Direktor Fritz Steininger voranbrachte. Nach dem Umbau konnte das Museum im Herbst 2003 wiedereröffnet werden. Neben der Umstrukturierung des Dinosauriersaals wurde unter anderem eine Ausstellung zum Thema Amphibien und Reptilien fertiggestellt und der Eingangsbereich des Museums sowie der Shop und das Museumsbistro neu gestaltet. Die Sammlungen des Forschungsinstituts konnten in die neuen Räume des Tiefdepots einziehen.

Wolfgang Strutz‘ Engagement ist es auch zu verdanken, dass zahlreiche Projekte, Neuerungen und Neuanschaffungen mit Hilfe von Sponsoren und Förderer realisiert werden konnten. Dazu gehören Stücke, die heute im Museum zu sehen sind zum Beispiel das bedeutende Original einer Papageienechse (Psittacosaurus mongolensis), der Skelettabguss eines Leguanzahns (Igunanodon bernissartensis), der Abguss eines Kammdinosauriers (Parasaurolophus walkeri) und die Nachbildung eines Riesenflugsauriers (Quetzalcoatlus northropi). Auch Projekte wie die Neugestaltung des Vogelsaales und die Installation von Medienterminals im Museum wurden von Strutz initiiert.

Durch die Gründung der Abteilung Kommunikation und Marketing 2002 gelang es Strutz, sowohl das Forschungsinstitut, als auch das Naturmuseum als Marke für Wissenschaft, Bildung und Kultur aufzubauen und Naturwissenschaft allgemeinverständlich zu vermitteln.

Mit der Professionalisierung der Leitungsstrukturen, der Gründung eines hochrangig besetzten Kuratoriums sowie eines neuen Freundeskreis und der Angliederung weiterer Institute und Museen setzte Strutz gemeinsam mit dem damaligen Direktor Steininger auch strukturelle Veränderungen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung um.

Durch das Engagement Wolfgang Strutz‘ hat die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung weiter an internationalem Ansehen gewonnen. Das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum in Frankfurt ist zu einem viel beachteten Anziehungspunkt für naturwissenschaftlich interessierte Besucher geworden.

Dabei galt sein Einsatz nicht nur Senckenberg. Wolfgang Strutz engagierte sich in wirtschaftlichen Kammern und Verbänden, war Mitbegründer der Stiftung Tumorforschung Kopf/Hals Wiesbaden und setzte sich auf vielfältige Weise für den Sport ein. Für seine Verdienste erhielt Wolfgang Strutz 2004 das Bundesverdienstkreuz. Am 13. Januar 2005 verlieh ihm die Stadt Frankfurt die Ehrenplakette in Anerkennung seiner Leistungen. 2007 wurde er von Udo Corts, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, zum Ehrenprofessor ernannt.

Nach dem Abitur 1953 absolvierte Wolfgang Strutz eine Lehre bei der Commerzbank in Mainz und war dort bis 1966 als Prokurist tätig. 1967 übernahm er die Leitung der Niederlassung Mainz der Frankfurter Bank bzw. nach deren Fusion mit der Berliner Handels-Gesellschaft der Berliner Handels- und Frankfurter Bank (BHF-Bank). Anschließend war er Generalbevollmächtigter, persönlich haftender Gesellschafter und Sprecher des Vorstandes der BHF-Bank AG. 1997 schied er aus dem Vorstand aus und wurde dann zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates gewählt.

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