Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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04.07.2013 - Vom Wisent bis zur Haselmaus

Dresden/Frankfurt, den 04.07.2013. Lebensraumzerstörung und Rückgang verschiedener Tierarten, Biotopschutz, Wiederansiedlung, Populationsmanagement und Lösungsansätze für Konflikte zwischen Mensch und Tier sind die Themen, die Säugetierexperten vom 25. bis 27. Juli in Jena diskutieren werden. Das „Symposium Säugetierschutz – Schutzbemühungen um die heimische Säugetierfauna“ wird von den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden, der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen und anderen organisiert.

Feldhamster (c) Senckenberg
Feldhamster (c)Senckenberg

Vom Feldhamster bis zum Wisent: Zahlreiche kleine wie große Säugetiere sind in der dicht bevölkerten und stark vom Menschen, seinen Siedlungen, Straßen und Aktivitäten geprägten Landschaft Deutschlands in ihrem Überleben beeinträchtigt, bedroht oder gar bereits verschwunden. Wie sind die Chancen einzelner Arten auf eine Wiederansiedlung wie beim Biber oder eine Rückkehr, wie sie dem Wolf allmählich gelingt?
Wie kommt der Rothirsch heute zurecht, der seinen ursprünglichen Lebensraum, das Offenland, nur noch selten betritt und stattdessen vor dem Menschen in den Wald ausgewichen ist? Wie schützt man Feldhamster und Fledermäuse, und wo gibt es Lebensraum für Fischotter und Nerz?

Auf dem Symposium Säugetierschutz kommen Experten aus Deutschland und Europa zusammen, die sich mit unterschiedlichen Lebensräumen und Arten sowie den Schutzbemühungen für diese Tiere befassen. Sie diskutieren erfolgreiche wie auch gescheiterte Projekte und geben einen Überblick über den Säugetierschutz in Deutschland.

An der Tagungsorganisation sind die Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen e.V. in Jena, die Fachgruppe Ethologie der Universität Osnabrück und die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden beteiligt, sowie die Wildökologie der TU Dresden, der Landesjagdverband Thüringen e.V. und die Gesellschaft für Wildtier- und Jagdforschung e.V. in Halle.

Braunes Langohr (Fledermaus) (c)Christian Düker
Fledermaus: Braunes Langohr
©Christian Düker

Die Tagung beginnt am 25. Juli 2013 um 10:00 Uhr.
Veranstaltungsort ist das Hotel Best Western, Jena.
Weitere Informationen hier zum Download.

Anmeldung für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist noch bis zum 22.7.2013 möglich.

Medienvertreter wenden sich bitte direkt an Dr. Clara Stefen oder die Senckenberg Pressestelle.

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  Haselmaus
Haselmaus (c)Senckenberg

Kontakt

Dr. Clara Stefen
Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden
Museum  für Tierkunde
Königsbrücker Landstr. 159
01109 Dresden
Tel: 0351795841- 4345

Pressestelle

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Regina Bartel
Tel. 069- 7542 1434

Feldhase (c) Senckenberg
Feldhase (c) Senckenberg



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Pressekontakt

Dr. Sören Dürr
Tel.: 069 7542-1580

Judith Jördens
Tel.: 069 7542-1434
Mobil: 0172-5842340

Anna Lena Schnettler
Tel.: 069 7542-1561

Email: pressestelle@senckenberg.de

Fax: 069 7542-1517

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

 

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