Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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14.07.2014 - Themenabend: Wachstum versus Natur? Das Beispiel Frankfurt am Main

Vorträge und Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe „Müssen wir wachsen? Antworten aus Natur, Wirtschaft und Gesellschaft“

Frankfurt, den 11.7.2014. Weltweit wachsen die Städte, Frankfurt ist hier keine Ausnahme: Nach aktuellen Prognosen könnten im Jahr 2030 über 800.000 Menschen in der Mainmetropole leben. Wie kann dieses Wachstum umwelt- und sozialverträglich gestaltet und gleichzeitig allen Ansprüchen an die Stadt gerecht werden? Dies diskutieren am 16.7. die Magistratsmitglieder Bürgermeister Olaf Cunitz und Rosemarie Heilig und mit dem renommierten Stadtplaner Wulf Daseking, Spezialist für nachhaltige Stadtentwicklung. Die Veranstaltung ist Teil der aktuellen Reihe „Müssen wir wachsen? Antworten aus Natur, Wirtschaft und Gesellschaft“, die von Senckenberg und dem LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) von März bis September 2014 gemeinsam veranstaltet wird.

Themenabend: Wachstum versus Natur? Das Beispiel Frankfurt am Main
Referenten:

  • Prof. Dipl.-Ing. Wulf Daseking, Universität Freiburg/ University College London,
  • Bürgermeister Olaf Cunitz, Dezernent für Planen und Bauen, Frankfurt am Main,
  • Stadträtin Rosemarie Heilig, Dezernentin für Umwelt, Gesundheit und Personal, Frankfurt am Main.

Moderation: Prof. Dr. Georg Zizka (Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung)
Datum: Mittwoch, 16. Juli, 19:15 Uhr,
Ort: Hörsaal des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F), Georg-Voigt-Straße 14-16, 60325 Frankfurt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Frankfurt wächst_ Foto Senckenberg
Frankfurt – wachsende Stadt
© BiK-F

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. Jährlich ziehen weitere 140 Millionen Menschen vom Land in die Ballungsräume, so dass diese absehbar weiter wachsen, trotz der oft heute schon knappen Flächen und Ressourcen. Gleichzeitig stellen die Bewohner hohe Ansprüche an eine Stadt; sie muss zahlreichen verschiedenen Interessen gerecht werden – und dies auf möglichst nachhaltige Weise. Am Beispiel der stetig wachsenden Stadt Frankfurt und der Rhein-Main-Region wird bei diesem Themenabend diskutiert, wie nachhaltiges Wachstum möglich ist – und wo es eventuell an seine Grenzen stößt.

Der Abend beginnt mit dem Impulsvortrag „Anforderungen an eine zukunftsgerichtete Stadtentwicklung und Stadtplanung“, mit dem der renommierte Nachhaltigkeits-Stadtplaner Prof. Dipl.-Ing. Wulf Daseking (Universität Freiburg/University College London) einen Blick auf globale, europäische, deutsche und regionale Stadtplanung wirft und erörtert, welcher Instrumentarien es bedarf, um immer kompliziertere „Stadtgeflechte“ nachhaltig und funktionsfähig zu gestalten. Nach Kurzvorträgen von Bürgermeister Olaf Cunitz, Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Frankfurt am Main, und Stadträtin Rosemarie Heilig, Dezernentin für Umwelt, Gesundheit und Personal, wird anschließend gemeinsam diskutiert,  wie Frankfurt nachhaltig wachsen kann und soll. Auch das Publikum ist eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Im Anschluss an die Diskussion besteht die Möglichkeit, den Sommerabend mit einem kleinen Imbiss und erfrischenden Getränken bei anregenden Gesprächen ausklingen zu lassen.

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Kontakt:

Transferstelle
LOEWE Biodiversität und Klima, Forschungszentrum (BiK-F),
Dr. Julia Krohmer
Tel.: 069- 7542 1837

Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Alexandra Donecker
Tel. 069- 7542 1561
Fax 069- 75421517

LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt am Main
Mit dem Ziel, anhand eines breit angelegten Methodenspektrums die komplexen Wechselwirkungen von Biodiversität und Klima zu entschlüsseln, wird das Bio-diversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) seit 2008 im Rahmen der hes-sischen Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich ökonomischer Ex-zellenz (LOEWE) gefördert. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und die Goethe Universität Frankfurt sowie weitere direkt eingebundene Partner kooperieren eng mit regionalen, nationalen und internationalen Institutionen aus Wissenschaft, Ressourcen- und Umweltmanagement, um Projektionen für die Zukunft zu entwickeln und wissenschaftlich gesicherte Empfehlungen für ein nachhaltiges Handeln zu geben. Mehr unter
www.bik-f.de

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur, ihrer Ursachen und Wirkungen, vermittelt. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

 

 

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