Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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16.04.2015 - Afrikanische Wildhunde und Lausitzer Wölfe

Am Montag, dem 27. April 2015, findet um 19.30 Uhr im Görlitzer Humboldthaus die Veranstaltung „Afrika kommt in die Lausitz – was haben Wölfe und afrikanische Wildhunde gemeinsam?“ statt. Die Referenten Dr. Greg Rasmussen und Ilka Reinhardt werden von den beiden Tierarten und ihren jeweiligen Forschungsergebnissen berichten.
Das Kontaktbüro “Wolfsregion Lausitz”, das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz und Perlenfänger Naturreisen & Artenschutz laden herzlich zu diesem spannenden Erfahrungsaustausch der deutschen und afrikanischen Forscher ein. Der Vortrag von Dr. Rasmussen erfolgt in englischer Sprache und wird bei Bedarf übersetzt.

Der afrikanische Wildhund ist mittlerweile die am meisten bedrohte Tierart in Afrika, denn sein Bestand und Verbreitungsgebiet schrumpft seit Jahrzehnten. Der Biologe Dr. Greg Rasmussen leistet in Simbabwe seit über 30 Jahren großartige Arbeit zum Schutz der stark bedrohten, afrikanischen Wildhunde (Painted Dogs). Neben der Erforschung der Tierart setzt er sich auch für den Erhalt dieser Tierart ein, indem er ein beachtenswertes Bildungsprogramm vor Ort auf die Beine gestellt hat. Dabei lernen Kinder in Bush-Camps mehr über ihre eigene Wildnis und junge Menschen werden vor Ort zu Biologen ausgebildet, um sein Arterhaltungsprojekt eines Tages fortsetzen zu können. Auch eine Projektreise im September 2015, die von Perlenfänger Naturreisen & Artenschutz, der Stiftung Painted Dog Conservation und dem Painted Dog Research Trust Projekt in Simbabwe angeboten wird, leistet einen informellen und finanziellen Beitrag zu dem Arterhaltungsprojekt. Im Rahmen dieser Projektreise haben Interessierte die Möglichkeit sich selbst ein Bild von der Arbeit des Painted Dog Research Trust Projekts zu machen.

Dem europäischen Grauwolf erging es ähnlich wie seinem nahen Verwandten, dem afrikanischen Wildhund. Nachdem der Wolf über Jahrhunderte verfolgt und bis an der Rand der Ausrottung gejagt wurde, erholt sich der Wolfsbestand in Europa wieder seit den 1970er Jahren. Auch in Deutschland breitet sich der Wolf seit vielen Jahren wieder aus. Biologin Ilka Reinhardt vom LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und –forschung in Deutschland begleitet die Ausbreitung des Wolfes seit ca. 15 Jahren. Durch die Forschung des LUPUS Institut werden wichtige Erkenntnisse zur Lebensweise der Wölfe gewonnen, die zum Erhalt der Tierart beitragen.

Wann: Montag, den 27.04.2015, 19.30 Uhr
Wo: Humboldthaus, Platz des 17. Juni 2, 02826 Görlitz
Preis: Erwachsene 2 € / Ermäßigte 1 € / Kinder (bis 16 J.) frei

Pressekontakt

Dr. Sören Dürr
Tel.: 069 7542-1580

Judith Jördens
Tel.: 069 7542-1434
Mobil: 0172-5842340

Anna Lena Schnettler
Tel.: 069 7542-1561

Email: pressestelle@senckenberg.de

Fax: 069 7542-1517

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Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

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