Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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13.05.2015 - Vortrag: Nachhaltigkeit, biologische Vielfalt, gutes Leben – geht das zusammen?

Vortrag: aus der Reihe „Schutz und Nutzung – (k)ein Widerspruch? Biodiversität und Landnutzung in Zeiten des globalen Wandels“

Foto Senckenberg, Zizka
Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Nutzung
der biologischen Vielfalt? Brennholzsammerlin
in Westafrika. © G. Zizka

Frankfurt, den 13.5.2015. Alltagsbedarf der Menschen und Schutz sowie nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt stehen heute in vielen tropischen Regionen in einem schwierigen Spannungsfeld. Die Menschen decken mit der Natur ihre Bedürfnisse, oftmals zu Lasten der Ökosysteme und der Agrobiodiversität – und gefährden sich damit selbst. Nutzung und Schutz müssen sich jedoch nicht ausschließen: Friederike Kraemer und Alberto Camacho-Henriquez von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zeigen an diesem Abend anhand von Beispielen aus verschiedenen Weltregionen, wie sich ein gutes Leben für die Menschen mit dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt vereinbaren lässt.
 
Vortrag: Nachhaltigkeit, biologische Vielfalt, gutes Leben – geht das zusammen? Beispiele aus aller Welt
Referenten: Friederike Kraemer und Dr. Alberto Camacho-Henriquez, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Eschborn
Datum: Mittwoch, 20. Mai 2015, 19:15 Uhr
Ort: Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszenᆳtrums (BiK-F), Georg-Voigt-Straße 14-16, 60325 Frankfurt.
 
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Vortrag ist Teil der Reihe „Schutz und Nutzung – (k)ein Widerspruch? Biodiversität und Landnutzung in Zeiten des globalen Wandels“ der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
 
In vielen tropischen Regionen der Erde leben die Menschen direkt von dem, was die umliegende Natur ihnen bietet: Nahrung, Medizin, Tierfutter, Brenn- und Baumaterial – und hängen oft direkt davon ab. Gleichzeitig erhöht sich der Flächendruck durch steigende Bevölkerungszahlen und sich ändernde Konsummuster. Immer mehr Weide-und Ackerflächen werden benötigt, dafür gehen Wald- und andere naturmahe Flächen verloren. Die nachhaltige Nutzung und der Schutz der Biodiversität müssen also oft hinter kurzfristigen Fragen des täglichen Überlebens zurückstehen.
Die Tatsache, dass nachhaltige Nutzungsweisen die Situation der Bevölkerung langfristig verbessern, da natürlichen Ressourcen erhalten bleiben, gerät aufgrund dieser kurzfristigen Befriedigung dringender Grundbedürfnisse oftmals in den Hintergrund. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt weltweit viele Partnerländer dabei, dieses Spannungsfeld durch angepasste Bewirtschaftungsformen zu überwinden, und präsentiert an diesem Abend Projektbeispiele in verschiedenen Weltregionen. Diese zeigen, wie sich ein gutes Leben für die Bevölkerung und die nachhaltige Nutzung sowie der Schutz der biologischen Vielfalt – und im besten Falle auch noch des Klimas – miteinander vereinbaren lassen.
 
Der Biologe Alberto Camacho ist Berater im Sektorvorhaben Nachhaltige Landwirtschaft der GIZ und arbeitet unter anderem an den Themen Agrobiodiversität und Messung von Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Betriebe.
Friederike Kraemer ist Junior-Beraterin im Sektorvorhaben Nachhaltige Landwirtschaft der GIZ und arbeitet zum Thema Agrobiodiversität und Wasser in der Landwirtschaft.

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Weitere Termine der Reihe auch unter www.senckenberg.de/veranstaltungen

3.6.2015
Verborgene Schädlinge Oomycetenvielfalt in Land- und Forstwirtschaft
Prof. Dr. Marco Thines, Senckenberg Forschungsinstitut und Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

17.6.2015
Gerechtigkeit und das Gute Leben: Zwei unterschätzte Dimensionen der Biodiversitätskommunikation
Dr. Uta Eser, Büro für Umweltethik, Tübingen


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Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Diese integrative „Geobiodiversitätsforschung sowie die Vermittlung von Forschung und Wissenschaft sind die Aufgaben Senckenbergs. Drei Naturmuseen in Frankfurt, Görlitz und Dresden zeigen die Vielfalt des Lebens und die Entwicklung der Erde über Jahrmillionen. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie vielen weiteren Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

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