Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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20.05.2016 - Vortrag: Unter den Schollen tobt das Leben

Veranstaltungshinweis
Unter den Schollen tobt das Leben: Vielfalt im und unter dem Eis
Vortrag
von Dr. Ilka Peeken

Frankfurt, den 20.5.2016. Die Eisdecke der Polarmeere ist ein wichtiger Pfeiler des Meereslebens – jedoch nicht nur für Pinguine oder robbenjagende Eisbären, sondern auch für weniger bekannte Organismen wie Eisalgen, Flügelschnecken, Vielborster oder Manteltiere. An der Unterseite des polnahen Meereises gedeihen rund tausend verschiedene Algenarten, denen Kälte und Lichtmangel wenig ausmachen. Sie sind Nahrung für Kleinkrebse und somit Bestandteil der Basis der Nahrungsnetze in den polaren Meeresgebieten.
Der Vortrag stellt diese Vielfalt vor und diskutiert, wie sich Klimawandel und Meereserwärmung auf das empfindliche System auswirken.

Die AWI-Forscherin Ilka Peeken untersucht die Zusammenhänge zwischen dem Meereis und den verschiedenen Lebewesen – auch um einschätzen zu können, inwieweit der Klimawandel diese Lebensräume verändert, und was dies für die Meeresumwelt bedeutet.

Vortrag: Unter den Schollen tobt das Leben: Vielfalt im und unter dem Eis
Referentin:
Dr. Ilka Peeken, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI)
Datum:
Mittwoch, 25. Mai, 19:15 Uhr
Ort:
Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F), Georg-Voigt-Straße 14, 60325 Frankfurt.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Vortrag ist Teil der Reihe „Vielfalt zählt! – Eine Expedition durch die Biodiversität“, die begleitend zur aktuell im Senckenberg Naturmuseum gezeigten DFG-Wanderausstellung „VIELFALT ZÄHLT!" (www.vielfalt-zaehlt.de/home/) stattfindet.

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Kontakt:

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Tel.: 069- 7542 1837

jkrohmer@senckenberg.de

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Tel. 069- 7542 1561

Fax 069- 75421517

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Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten undnachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Diese integrative „Geobiodiversitätsforschung“ sowie die Vermittlung von Forschung und Wissenschaft sind die Aufgaben Senckenbergs. Drei Naturmuseen in Frankfurt, Görlitz und Dresden zeigen die Vielfalt des Lebens und die Entwicklung der Erde über Jahrmillionen. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie vielen weiteren Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de. Senckenberg ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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