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30.06.2016 - So sehen Sieger aus: Charlys Hirn kommt ins Museum!

Frankfurt, den 30.06.2016. Zehn Tag lang konnte die Öffentlichkeit darüber abstimmen, wer die Vorlage für das begehbare Gehirnmodell im neuen Senckenberg Naturmuseum liefern wird. Das Rennen machte der Fußballer Karl-Heinz "Charly" Körbel. Die Eintracht-Legende ließ beim Online-Voting Albert Einstein, Jane Goodall und einen unbekannten Senckenberg-Fan hinter sich.

Alberts, Charlys, Janes oder Deins? Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) lud die Öffentlichkeit zu einer Online-Abstimmung ein und fragte: "Wessen Gehirn kommt ins neue Museum?". Über 2300 Teilnehmer hatten eine Antwort darauf parat und machten vom 20. bis zum 29. Juni auf www.die-welt-baut-ihr-museum.de ein Kreuz bei ihrem Wunschkandidaten.

Karl-Heinz "Charly" Körbel: Eintracht-Legende und Sieger des Votings "Wessen Gehirn kommt ins neue Museum?" © Eintracht Frankfurt
Karl-Heinz "Charly" Körbel: Eintracht-Legende
und Sieger des Votings "Wessen Gehirn
kommt ins neue Museum?"
© Eintracht Frankfurt

Vielleicht liegt es am EM-Fieber, das Ergebnis ist jedenfalls eindeutig: Die lebende Fußballlegende Karl-Heinz "Charly" Körbel, ehemaliger Eintracht-Spieler und aktueller Vorstand des Jugendfußballclubs Frankfurt, konnte 56,47 Prozent der Stimmen für sich verbuchen und ließ so seine drei "Konkurrenten", den Nobelpreisträger Albert Einstein (25,58 Prozent), die weltberühmte Affenforscherin Jane Goodall (11,13 Prozent) und einen unbekannten Senckenberg-Fan (6,82 Prozent) hinter sich. Mit der letzteren Option konnten die Teilnehmer für ihr eigenes Gehirn als Vorlage stimmen. "Wir freuen uns über die rege Teilnahme an unserer Abstimmung und darüber, dass wir zukünftig durch Karl-Heinz Körbels Gehirn laufen können", sagt Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der SGN und fährt fort: "Charly Körbel ist mit der Stadt Frankfurt ebenso eng verknüpft, wie unser Frankfurter Museum und mit seinem sozialen Engagement ein tolles Vorbild für Groß und Klein!"

Mit 602 Spielen hält Körbel den Rekord als Spieler mit den meisten Bundesliga-Einsätzen. Seine größten Erfolge sind der UEFA-Pokalsieg mit Eintracht Frankfurt im Jahr 1980 sowie vier DFB-Pokalsiege. Dabei musste er mit Köpfchen spielen: Hirnforscher fanden heraus, dass Fußballspielen dem Gehirn mehr abverlangt als beispielsweise Schach. Fußballer müssen gleichermaßen die Positionen ihrer Teamkollegen und vor allem der Gegner im Auge behalten. Zudem müssen sie die Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit des Balles berechnen – eine Leistung verschiedener Hirnfunktionen.

Das Gehirn von Charly Körbel wird nun gescannt – eine natürlich völlig harmlose Prozedur. Der Scan bildet dann die "architektonische" Grundlage für die äußere Form des XXL-Gehirnmodells.

Unter allen Teilnehmern der Abstimmung werden eine Führung hinter den Kulissen des Senckenbergs, eine Familien- und eine Einzelmitgliedschaft verlost.

Für das neue Museum konzipiert die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung gemeinsam mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung eine Gehirn-Ausstellung. Das Hauptexponat der Schau wird die begehbare Gehirn-Installation sein.

Im Rahmen des "Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum" wird die Grundfläche des Frankfurter Naturmuseums bis 2020 fast verdoppelt. Dabei entstehen auch die vier neuen Ausstellungsbereiche Mensch, Erde, Kosmos und Zukunft. Für diese große Um- und Neubauaktion wird eine Summe von 56 Millionen Euro benötigt, die über die Fundraising-Kampagne unter dem Slogan "Die Welt baut ihr Museum" gesammelt wird.

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Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1434

Die Pressebilder können kostenfrei für redaktionelle Berichterstattung zu dieser Pressemeldung verwendet werden unter der Voraussetzung, dass der genannte Urheber mit veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zulässig.

Die Pressemitteilung und Bildmaterial finden Sie auch unter www.senckenberg.de/presse

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur, ihrer Ursachen und Wirkungen, vermittelt. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Sponsoren und Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

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