Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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15.09.2016 - Von Spinnen und Spinnern: Was wir von Spinnen lernen können

Vortrag von Dr. Rainer Foelix

Foto Rainer Foelix
Spinnen der Gattung Portia (Springspinnen) zeichnen
sich durch ein komplexes Jagdverhalten aus.

REM-Aufnahme © Rainer Foelix

Frankfurt, den 16.9.2016. Spinnen genießen keinen guten Ruf – weshalb sollte man ausgerechnet solche „Gruseltiere“ untersuchen? Neuere Forschung an Spinnenseide, Spinnennetzen und Spinnengiften haben allerdings hochinteressante Ergebnisse erbracht, die für uns Menschen in vielfältiger Weise relevant sind. Vor allem auf dem Gebiet der Spinnenseide und deren Anwendung in Medizin und Technik werden derzeit große Fortschritte erzielt. Und in der Neurobiologie verblüffen Spinnen mit erstaunlichen Leistungen – obwohl ihr Gehirn nicht einmal einen Kubikmillimeter einnimmt.
Der Zoologe Rainer Foelix arbeitet seit 1968 an Spinnentieren und ist Verfasser des Lehrbuchs „Biologie der Spinnen“ – längst ein Klassiker. Auch nach fast 50 Jahren wissenschaftlicher Forschung ist seine Faszination für Spinnen ungebrochen.

Referent: Dr. Rainer Foelix, Aarau
Datum: Mittwoch, 21. September, 19:15 Uhr
Ort: Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F), Georg-Voigt-Straße 14, 60325 Frankfurt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In den kommenden Jahren erweitert die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ihr Naturmuseum in Frankfurt von 6.000 auf 10.000 Quadratmeter. Vier neue Ausstellungsbereiche (Mensch – Erde – Kosmos – Zukunft) nehmen die Besucher mit auf die Reise zu unseren Anfängen, zu den aufregendsten Plätzen der Erde, in die Weiten des Universums und beleuchten die Zukunft unseres Planeten. http://die-welt-baut-ihr-museum.de
Vier Vortragsreihen greifen 2016 und 2017 die Themen der vier Ausstellungsbereiche auf. Den Anfang macht die Reihe „Wir und unsere Erde – Von kleinen Krabblern und Global Playern“. Am Beispiel der Spinnen (und begleitend zur aktuellen Sonderausstellung SPINNEN im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt) geht es dabei um die faszinierenden Anpassungsweisen von Organismen an ihre ökologische Nische, und wie wir Menschen von den Achtbeinern lernen können. Weitere Vorträge, die in Kooperation mit der Zeitschrift natur und dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) stattfinden, thematisieren den Menschen und seine zwiespältige Rolle im Erdsystem. Dabei werden globale Prozesse hinterfragt und realistische Handlungsoptionen für die heutigen Probleme im Bereich Ökologie, Biodiversität und Nachhaltigkeit diskutiert
Weitere Termine:

28. September 2016 / 19.15 Uhr (Kooperation natur/NABU)
Gorilla, Schimpanse und Co. – Der gefährlichste Artenschutz der Welt
Sebastian Jutzi, Chefredakteur der Zeitschrift „natur“

Mittwoch, 5. Oktober 2016 / 19.15 Uhr
Der Ursprung der Achtbeiner – eine paläontologische Reise zu den Anfängen der Spinnen und ihrer Verwandten
Dr. Jason Dunlop, Museum für Naturkunde, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung Berlin

Mittwoch, 19. Oktober 2016 / 19.15 Uhr (Kooperation natur/NABU)
Willkommen Wolf – Haben Beutegreifer und andere große Wildtiere in Deutschland noch Platz?
Peter Laufmann, Redakteur der Zeitschrift „natur“

Mittwoch, 26. Oktober 2016 / 19.15 Uhr
Kostbare Fäden: Spinnenseide und ihre Anwendung in der Medizin Christina Liebsch, Medizinische Hochschule Hannover, Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

Mittwoch, 9. November 2016 / 19.15 Uhr (Kooperation natur/NABU)
Arktisches Monopoly – Der Klimawandel und die Folgen für die Natur am Nordpol
Peter Laufmann, Redakteur der Zeitschrift „natur“

Mittwoch, 30. November 2016 / 19.15 Uhr (Kooperation natur/NABU)
Ökosystem Mensch
Sebastian Jutzi, Chefredakteur der Zeitschrift „natur“

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Kontakt:

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Dr. Julia Krohmer
Tel.: 069- 7542 1837
jkrohmer@senckenberg.de

Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Dr. Alexandra Donecker
Tel. 069- 7542 1561
Fax 069- 75421517
adonecker@senckenberg.de

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten undnachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Diese integrative „Geobiodiversitätsforschung“ sowie die Vermittlung von Forschung und Wissenschaft sind die Aufgaben Senckenbergs. Drei Naturmuseen in Frankfurt, Görlitz und Dresden zeigen die Vielfalt des Lebens und die Entwicklung der Erde über Jahrmillionen. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie vielen weiteren Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de. Senckenberg ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Tel.: 069 7542-1580

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Email: pressestelle@senckenberg.de

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Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

16.12.2018 09:15:08


15.12.2018 13:40:11


14.12.2018 11:11:18


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