Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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24.07.2018 - EINLADUNG zum Pressegespräch "IPBES - eine Weltorganisation zum Schutz der Artenvielfalt"

Frankfurt, den 24.07.2018. Bis 2050 könnte die globale Landdegradierung 50 bis 700 Millionen Menschen zur Migration zwingen. In Nordamerika gibt es 31 Prozent weniger Arten als zur Zeit der ersten europäischen Einwanderer. Der Naturverlust gefährdet die Wirtschaft, die Lebensgrundlagen, die Ernährungssicherheit und die Lebensqualität der Menschen auf der ganzen Welt. In der Europäischen Union weisen nur 7 Prozent der marinen Arten und 9 Prozent der marinen Lebensraumtypen einen "günstigen Erhaltungszustand" auf. Die Leistung natürlicher Bestäuber – wie beispielsweise Bienen oder Schmetterlinge – entspricht einem weltweiten jährlichen Marktwert von 200 bis zu über 500 Milliarden Euro.
Alle diese Aussagen sind Ergebnisse verschiedener „Assessments“ des Weltbiodiversitätsrat IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services), welche mit Hilfe internationaler Expertinnen und Experten entstehen. Aus den Bewertungen werden Handlungsoptionen zum Schutz der biologischen Vielfalt abgeleitet, die politische Entscheidungsträger in ihrer Arbeit unterstützen sollen. Derzeit sind 130 Staaten Mitglied im IPBES, das auch als „Weltklimarat für Biodiversität“ bezeichnet wird. Deutschland ist „Gastgeber“ des IPBES, dessen Sekretariat in Bonn beheimatet ist.

Vom 30.7 bis 3.8.2018 findet im Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum ein Treffen hochrangiger internationaler Forschender statt, um am globalen Assessment „Biodiversität und Ökosystemleistungen“ weiter zu arbeiten. Im Rahmen dieses Kongresses laden wir Sie herzlich ein zu einem Pressegespräch

am:     Donnerstag, den 02. August 2018 um 11 Uhr
im:      Wolfgang-Steubing-Saal (Ausstellung Faszination Vielfalt), Senckenberg Naturmuseum, Senckenberganlage 25.

mit:     Prof. Sir Robert Watson, Vorsitzender IPBES

Dr. Anne Larigauderie, Generalsekretärin IPBES

Prof. Dr. Josef Settele, Helmholtz Zentrum für Umweltforschung

Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Direktorin Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum.

Über eine kurze Antwort an pressestelle@senckenberg.de, ob Sie an dem Termin teilnehmen möchten, würden wir uns sehr freuen.

Kontakt
Dr. Sören Dürr
Judith Jördens
Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069 7542-1434
pressestelle@senckenberg.de

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr 200 Jahren. Diese integrative „Geobiodiversitätsforschung“ sowie die Vermittlung von Forschung und Wissenschaft sind die Aufgaben Senckenbergs. Drei Naturmuseen in Frankfurt, Görlitz und Dresden zeigen die Vielfalt des Lebens und die Entwicklung der Erde über Jahrmillionen. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie vielen weiteren Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

Pressekontakt

Dr. Sören Dürr
Tel.: 069 7542-1580

Judith Jördens
Tel.: 069 7542-1434
Mobil: 0172-5842340

Anna Lena Schnettler
Tel.: 069 7542-1561

Email: pressestelle@senckenberg.de

Fax: 069 7542-1517

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

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