Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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02.05.2019 - Vortrag: Zähne der Zeit – Dem Klimawandel der Vergangenheit auf der Spur

Frankfurt, 02.05.2019. Wie war die Welt früher? Wie haben sich Arten entwickelt und an wandelnde Umweltbedingungen angepasst? Wie haben die Frühmenschen gelebt und sich ernährt? Um diese Fragen zu beantworten, arbeiten bei Senckenberg Bio- und Geowissenschaftler*innen eng zusammen. Im nächsten Vortrag der Reihe „Forschungsreisen“ berichtet die Geowissenschaftlerin Dr. Tina Lüdecke von ihren Reisen in die ostafrikanische Savanne.

 

Vergangene Umweltbedingungen und die Evolution der Arten lassen sich heute sehr detailliert erforschen, auch für Zeiträume, die Millionen Jahre zurückliegen, und zwar zum Beispiel anhand stabiler Kohlenstoff- und Sauerstoffisotope. Diese finden sich u. a. in fossilen Böden und in versteinertem Zahnschmelz von Pflanzenfressern und Frühmenschen. Sie erlauben Rückschlüsse auf deren Ernährungsweisen, aber auch auf Klimabedingungen, Vegetation und ganze Ökosysteme. Aber wie findet man die versteinerten Zähne überhaupt? Und was kann bei Grabungen in Afrika alles passieren?
Die Geowissenschaftlerin Tina Lüdecke erforscht anhand uralter Zähne die Evolution früher Savannen und ihrer Bewohner in Ostafrika, ist aber auch in anderen Weltregionen unterwegs.


Vortrag: Zähne der Zeit – Dem Klimawandel der Vergangenheit auf der Spur
Referentin: Dr. Tina Lüdecke (Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum Frankfurt)
Datum: Dienstag, 7. Mai 2019, 19:15 Uhr
Ort: Hörsaal, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Georg-Voigt-Straße 14, 60325 Frankfurt

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Forschungsreisen zur Vielfalt“ ist das erste der beiden Senckenberg-Jahresthemen 2019. Die Reihe lädt dazu ein, die Senckenberg-Wissenschaftler*innen auf Expeditionen in die Tropen und ins ewige Eis zu begleiten; auf dem Schiff, per Jeep oder mit dem Pferd – der Spur von Insekten, Vögeln, Säugetieren oder seltenen Pflanzen folgend. Dabei gibt es spannende Einblicke in die Senckenberg-Forschung und das, was sie seit 200 Jahren ausmacht – die Vielfalt des Lebens auf der Erde zu entdecken, zu beschreiben und zu verstehen. Auch wird thematisiert, mit welchen Forschungsansätzen und Methoden die Wissenschaftler*innen dabei heute vorgehen, warum die Ergebnisse für uns so wichtig sind und warum sie dazu überhaupt – trotz riesiger wissenschaftlicher Sammlungen – so weit reisen müssen.


Alle Informationen zu den weiteren Terminen und Themen:
www.senckenberg.de/Forschungsreisen

Kontakt
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Pressestelle
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Tel. 069- 7542 1434
pressestelle@senckenberg.de

Dr. Alexandra Donecker
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Untersuchung fossiler Böden im Karonga-Becken in Nord-Malawi.
Photo: H. Thiemeyer


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Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur vermittelt. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Sponsoren und Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de

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Senckenberganlage 25
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24.06.2019 06:14:10


20.06.2019 06:20:58


19.06.2019 16:46:37


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