Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt

Ichthyologie

Die Sektion Ichthyologie („ichthys“= griech. „Fisch“) befasst sich mit dem wissenschaftlichen Studium von Fischen und Fischartigen, zu denen die Knochenfische (Osteichthyes), die Knorpelfische (Chondrichthyes) und die Kieferlosen Fische (Agnatha) gezählt werden. In erster Linie handelt es sich dabei um taxonomische und systematische Studien mit Fokus auf bestimmte taxonomische Gruppen. Diese werden ergänzt durch molekulargenetische Studien zur Phylogenie und Populationsgenetik sowie durch Untersuchungen zur Ökologie und Biogeographie. Untersucht werden sowohl Süßwasser- als auch Meeresfische. Der vornehmliche geographische Fokus der aktuellen Forschung in der Sektion Ichthyologie liegt nach wie vor auf den Meeren und Binnengewässern des nahen Ostens und Nordafrikas, die bereits der Gründer der Sektion Eduard Rüppell bereist und untersucht hatte. 

 Pempheris flavicycla marisrubri

Pempheris flavicycla marisrubri Randall, Bogorodsky & Alpermann 2014 ist eine im Roten Meer endemische Unterart einer im Indischen Ozean weit verbreiteten Art der Beilfische (Familie Pempheridae), die erst vor kurzem neu beschrieben wurde. (Foto: Sergey V. Bogorodsky)

 

 

 Pseudanthias heemstrai Schuhmacher, Krupp & Randall 1989 ist ein endemischer Fisch des Roten Meeres, der zunächst nur aus dem Golf von Aqaba bekannt war, später aber auch im südlichen Roten Meer nachgewiesen werden konnte. (Foto: Friedhelm Krupp)

Pseudanthias heemstrai Schuhmacher, Krupp & Randall 1989 ist ein endemischer Fisch des Roten Meeres, der zunächst nur aus dem Golf von Aqaba bekannt war, später aber auch im südlichen Roten Meer nachgewiesen werden konnte. (Foto: Friedhelm Krupp)

 


Garra smarti Krupp & Budd 2009 ist eine von mehreren Süßwasserfischarten der Arabischen Halbinsel (Typuslokalität: Wadi Hasik, Oman), die in den letzten Jahren neu beschrieben wurde. (Foto: Sven Tränkner)

Garra smarti Krupp & Budd 2009 ist eine von mehreren Süßwasserfischarten der Arabischen Halbinsel (Typuslokalität: Wadi Hasik, Oman), die in den letzten Jahren neu beschrieben wurde. (Foto: Sven Tränkner)


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