Museum Görlitz

Überblick
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Ausstellungen

HaselmausDas Naturkundemuseum Görlitz vereint zweihundert Jahre Sammlungs- und Forschungsgeschichte. Die modernen Ausstellungen im zentral am Marienplatz gelegenen Gebäude laden zu einer Erlebnisreise in die faszinierende Welt der Natur ein - von der Lausitz bis in die Tropen und vom heimischen Boden bis ins Korallenriff. Sie vermitteln aktuelle Forschungsinhalte aus der Arbeit der Wissenschaftler des Museums.

Seltene und typische Pflanzen und Tiere der Oberlausitz sind in naturnah gestalteten Dioramen „Auge in Auge“ zu erleben. Die Entstehungsgeschichte der Oberlausitz erklärt die Geologie-Ausstellung. Die Regenwaldausstellung präsentiert die Exotik der Vögel und Säugetiere der Tropen. Lebende Echsen, Schlangen und Korallenfische sowie ein 8.000 Liter umfassendes Teich-Aquarium zeigt das Vivarium im Untergeschoss. Ein 30fach vergrößertes Modell einer Bodensäule mit ihren sonst verborgenen Bewohnern findet man im Treppenhaus. Es repräsentiert den Forschungsschwerpunkt des Museums, die Bodentierforschung. Ein weiterer Ausstellungsbereich widmet sich der  afrikanischen Savanne. Zudem zeigt das Museum wechselnde Sonderausstellungen.

 

Forschung

Labor REM Görlitz 800 (c) Sven TränknerDer Forschungsschwerpunkt des Museums liegt im Bereich Bodenzoologie. Seit Ende der 1950er Jahre untersuchen die Wissenschaftler, welche Lebewesen im Boden vorkommen, welche ökologischen Ansprüche sie haben und welchen Beitrag sie für die Aufrechterhaltung oder Regeneration der Bodenfunktionen leisten. Weitere Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf Raubsäuger, Nacktschnecken, Ameisen, Fossilien, Minerale, Gefäßpflanzen, Pilze und Flechten. Allen Sektionen gemeinsam ist ein geografischer Forschungsfokus auf der Paläarktis, also dem kalten Teil Eurasiens. Zum Museum gehört eine öffentlich zugängliche Fachbibliothek. Das Museum ist Herausgeber von drei Zeitschriften: "Soil Organisms", "Peckiana" und "Acari" sowie der "Synopses on Palaearctic Collembola", einem Sammelwerk über Springschwänze.

 

Sammlungen

PapgeienDas Naturkundemuseum verfügt über wissenschaftliche Sammlungen mit über 6,5 Millionen Objekten aus den Bereichen Bodenzoologie, Zoologie, Paläozoologie und Geologie, Botanik sowie Gewebe- und DNA-Sammlungen.

Diese Sammlungen dokumentieren die Entwicklung von Lebewesen in Raum und Zeit und stellen ein Archiv der belebten und unbelebten Natur dar. Sie dienen Wissenschaftlern weltweit z.B. für taxonomisch-systematische, morphologische, ökologische, naturschutzfachliche oder molekularbiologische Forschungsarbeiten. Alle Sammlungsbereiche weisen einen hohen digitalen Erfassungsgrad auf und werden kuratorisch betreut sowie kontinuierlich und gezielt erweitert.

 

Geschichte

Gebäude altDie Wurzeln des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz gehen auf das Jahr 1811 zurück, als sich die „Ornithologische Gesellschaft zu Görlitz“ gründete. Schnell erweiterte sich aber das Interessenspektrum der Mitglieder und die Gesellschaft änderte 1823 ihren Namen in „Naturforschende Gesellschaft zu Görlitz“. Bereits 1827 gab sie eine eigene Zeitschrift heraus, die „Abhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft zu Görlitz“, die heute als internationale bodenzoologische Fachzeitschrift „SOIL ORGANISMS“ weiter geführt wird. Nach der Auflösung der Gesellschaft wurde das Naturkundemuseum nach dem 2. Weltkrieg 1953 in die Liste der Museen des Staatssekretariats für das Hoch- und Fachschulwesen der DDR aufgenommen und damit ein staatliches Forschungsmuseum. Im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands erhielt das Museum im Februar 1991 den Status eines Landesmuseums des Freistaates Sachsen und ist seit dem 1. Januar 2009 ein Institut der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung als Teil der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL).

Auszug aus "200 Jahre Naturforschende Gesellschaft und Museum für Naturkunde Görlitz"

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Unsere fünf neusten Publikationen

Luise Träger (2019): Virtuelle Realität begeistert Politik und Fachpublikum. Natur Forschung Museum 4-6 2019, 86-87

Willi Xylander (2019): In Memoriam Wolfram Dunger. Natur Forschung Museum 4-6 2019, 96

Sun YC, Damm U, Huang CJ. 2019. Colletotrichum plurivorum, the causal agent of anthracnose fruit rot of papaya in Taiwan. Plant Disease. http://dx.doi.org/10.1094/PDIS-08-18-1423-PDN
https://apsjournals.apsnet.org/doi/full/10.1094/PDIS-08-18-1423-PDN

B. Seifert (2019): Hybridization in the European carpenter ants Camponotus herculeanus and C. ligniperda (Hymenoptera: Formicidae). Insectes Sociaux - doi.org/10.1007/s00040-019-00693-0

Voigtländer, K., Spelda, J. (2019): Myriapoda – Vielfüßer, Tausendfüßer. – In: Klausnitzer, B. (Hrsg.) Stresemann – Exkursionsfauna von Deutschland. Band 1: Wirbellose (ohne Insekten). Springer, Berlin Heidelberg: 573-603.

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Unsere nächsten Veranstaltungen:

24. Juni 2019 MO | 13:40 Uhr | Eigene Wege in die Wissenschaft | Humboldthaus

Vorstellung der Ergebnisse des Tages der Artenvielfalt
Schülerinnen und Schüler des Augustum-Annen-Gymnasiums Görlitz


28. Juni 2019 FR | 18:00 Uhr | Ausstellungseröffnung | Museum
Bedrohte Schönheiten – Gemälde von Bernd Pöppelmann
Der Eintritt ist frei!


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Für Kinder von 8-12 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos.

Nächste Vorlesung:

FR 6. September 2019 | 16:00 Uhr | Humboldthaus
Spiderman, Magneto und Darth Vader - Physik zu Besuch bei Superhelden
Vorlesung nur für Kinder von Dr. Henry Holland-Moritz, Ernst-Abbe-Hochschule Jena

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Oder telefonisch: 03581 - 47 60 52 20
oder per E-Mail: kinderakademie@hs-zigr.de (bitte Namen und Alter des Kindes angeben)

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Nächste Schaufütterung:

Pantherchamäleon Donnerstag, 4. Juli 2019 |
16:00 Uhr | Vivarium/ Museum
mit Dipl.-Biol. Thomas Lübcke und Dipl.-Biol. Andreas Kauk
Treffpunkt: Museumsshop/ Kasse
Der Besuch der Schaufütterung ist im Museumseintritt inbegriffen.


Veranstaltungsprogramm

Fühjahr 2019

Frühjahrsprogramm 2019Download


Unsere Sonderausstellungen:

AMPHIBIOS - Vom Wunder der Verwandlung

18. Mai bis Oktober 2019

Amphibios
Mehr erfahren

Bedrohte Schönheiten - Gemälde von Bernd Pöppelmann
29. Juni bis Oktober 2019

Pöppelmann
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Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz

Senckenberg Museum für Naturkunde
Am Museum 1 (Marienplatz)
02826 Görlitz

 

 


 

 

 

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