Der Tätigkeitsschwerpunkt 2.1 konzentriert sich auf den Verlust der biologischen Vielfalt im Anthropozän als Reaktion auf die direkten und indirekten Auswirkungen des menschlichen Einflusses, der in unserer angewandten Forschung im Mittelpunkt steht.
Weitere Umweltfaktoren wie das Klima werden ebenfalls berücksichtigt, da sie nicht nur die biologische Vielfalt, sondern auch die menschlichen Aktivitäten verändern, und somit sind die Wechselwirkungen zwischen Landnutzung und Umwelt in TSP 2.1 von großer Bedeutung. Im Kontext des Biodiversitätsverlustes betrachten wir Reaktionen verschiedener Bereiche der biologischen Vielfalt, von der genomischen Beschaffenheit von Individuen bis hin zur Vielfalt ganzer Gemeinschaften und Ökosysteme. Wir arbeiten an neuen und verbesserten Methoden zur Überwachung und Bewertung des Verlusts der biologischen Vielfalt und nutzen diese Daten, um die Reaktionen der Vielfalt auf anthropogene Einflüsse zu analysieren. Dies bildet die Grundlage für die Entwicklung von Erhaltungskonzepten und deren Erprobung in realen Kontexten.
Schlüsselfragen
- Welches sind die besten Methoden zur Überwachung und Bewertung der biologischen Vielfalt und zur Bereitstellung der Ergebnisse für die relevanten Stakeholder?
- Wie reagiert die biologische Vielfalt auf anthropogene Umweltveränderungen?
- Welche Schutzkonzepte und -maßnahmen können dazu beitragen, den Wandel der biologischen Vielfalt abzumildern, und wie wirksam sind die vorhandenen Instrumente?
