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Kontrast

Forschungsbereiche

Unser Forschungsprogramm gliedert sich in vier thematische Bereiche. Daneben führt Senckenberg das Programm Forschungsinfrastruktur sowie das Programm Wissenschaft und Gesellschaft.

Forschungsbereich I

Biodiversität, Systematik und Evolution

Zwischen 8 und 20 Millionen Arten leben laut wissenschaftlichen Schätzungen auf unserem Planeten –Tiere, Pilze, Pflanzen und Bakterien. Bislang ist nur ein Bruchteil davon wissenschaftlich beschrieben. Gleichzeitig schreitet das Artensterben rasant voran, allein in Europa ist ein Viertel aller Arten bedroht. Jede Beschreibung einer Art liefert wertvolles Wissen über ihre Rolle im Ökosystem sowie über den möglichen Nutzen für uns Menschen.

Forschungsbereich II

Biodiversität und Menschen

Wir leben im Zeitalter des Menschen, dem Anthropozän. Der Forschungsbereich „Biodiversität und Menschen“­ verknüpft die Forschung zur biologischen Vielfalt mit den Einflüssen menschlicher Aktivitäten. Das Ziel: Veränderungen er­ fassen, deren gesellschaftliche Folgen verstehen und Lösungen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen aufzeigen. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung von Metho­ den, die Einbettung der Ergebnisse in einen sozial-ökologischen Kontext sowie die Schaffung systemischen und transformativen Wissens.

Forschungsbereich III

Biodiversität und Klima

Wie reagiert das Leben auf den Klimawandel? Dies zu untersuchen, ist Aufgabe des Forschungsbereichs „Biodiversität und Klima“. Im Fokus steht, wie biologische Vielfalt auf ver­ schiedenen Ebenen – vom Genom bis zu Öko­ systemen – auf die globale ­ Erwärmung reagiert und sich verändert. Die wissenschaftlichen ­ Ergebnisse helfen uns, die ökologische und evolutionäre Anpassungsfähigkeit von Lebewesen zu verstehen, und ­ dienen für Zukunftsprognosen auf einem wärmer werdenden­ Planeten.

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Forschungsbereich IV

Biodiversität und Erdsystemdynamik

Plattentektonische Prozesse, Eis, Wasser und Wind formen unseren Planeten seit rund 4,5 Milliarden Jahren. Als relativ neues Element im dynamischen System Erde werden wir Menschen nicht nur von ihm geprägt, sondern gestalten zunehmend auch seine Struktur und Funktion mit. Der Forschungsbereich „Biodiversität und Erdsystemdynamik“ widmet sich diesen komplexen Rückkopplungen aus geowissenschaftlicher Perspektive und ­ betrachtet­ dabei insbesondere geodynamische Prozesse, globale Umweltveränderungen und deren Auswirkungen auf die Evolution des Lebens sowie unsere eigene Existenz.

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