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Kontrast

AKTUELLES aus der Botanik 2026

Herzlich willkommen,
Frau Dr. Maryam Malekmohammadi!

Seit dem 1. Juli 2026 hat sie die neu geschaffene Stelle einer Sammlungsmanagerin für das Herbarium Senckenbergianum in Frankfurt (FR) inne.

Sie hat an der Universität Teheran 2017 in Pflanzensystematik promoviert (Gattung Limonium, Plumbaginaceae) und dort bis 2021 als Wissenschaftlerin und Herbariumkuratorin gearbeitet. Dabei beschäftigte sie sich auch mit pflanzenökologischen und ethnopbotanischen Fragestellungen.

Seit 2022 war sie Postdoktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin (BGBM). Dort war sie für die Familie der Plumbaginaceae in der Caryophyllales-Datenbank des BGBM zuständig. Ein Schwerpunkt ihrer Forschung am BGBM war die Entwicklung einer Online-Datenbank zur Pflanzenvielfalt im Südkaukasus. 

In ihrer Freizeit geht sie Bergsteigen und Felsklettern, liest gerne und schaut sich Dokumentarfilme an. Außerdem beschäftigt sie sich mit botanischen Illustrationen und reist gerne.

Chilenisch-Deutsche Sommerschule 2026 – Teil 2

Von der herbstlichen Region Magallanes ins sommerliche Frankfurt: Der zweite Teil der chilenisch-deutschen Summer School beginnt am 14. Juni …

 

 

YouTube-Videos [in Spanisch]
ITV Patagonia – Del Cabo de Hornos al Corazón de Europa [5:50 min.]
ITV Patagonia – Tuberas: Una mirada desde del mundo subantártic [2:32 min.]

 

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08.05.2026

Chilenisch-Deutsche Sommerschule 2026 

Die erste chilenisch-deutsche Sommerschule zum Thema biokulturelle Vielfalt hat in Punta Arenas im Süden Chiles begonnen und ist derzeit auf dem Weg zur Isla Navarino in der Region um Kap Hoorn. Zehn Nachwuchswissenschaftler aus Chile und zehn aus Deutschland verbringen jeweils zwei zweiwöchige Blöcke in Chile bzw. Deutschland, um das Zusammenspiel von Kultur und Natur bzw. der Landschaft zu erforschen. Die von privaten Spendern finanzierte Veranstaltung soll das Bewusstsein dafür schärfen, wie wir mit der Natur umgehen, und wird nach dem diesjährigen „Pilotprojekt“ alle zwei Jahre stattfinden.

Konzept und Planung: Christian Printzen und Ricardo Rozzi.

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Am 28. Mai besuchten
Harald Futschig und Bernd Herkner
das Herbarium Senckenbergianum.

Harald Futschig ist der Enkel von Josef A. Futschig (1911-1984) und zeigte sich besonders interessiert an den Belegen, die sein Großvater gesammelt hatte.
Die rund 10.000 Belege umfassende Sammlung von Josef A. Futschig enthält eine der bedeutendsten Sammlungen von Bryophyten aus Hessen mit vielen außergewöhnlichen Exemplaren.
Harald Futschig kann sich noch gut an Sammelexkursionen mit seinem Großvater erinnern, besonders daran, dass Josef A. Futschig die Fußmatte aus dem Auto nahm, um sie als Unterlage beim Sammeln der Bryophyten zu verwenden.

Außergewöhnliche Funde von Joseph A. Futschig … 

24.04.2026

Stefan Wanke zum Sprecher der Sammlungsgruppe Botanik ernannt

Der Leiter unserer Abteilung wurde zum Sprecher der standortübergreifenden Sammlungsgruppe „Botanik“ bei Senckenberg ernannt. Zum Herbarium Senckenbergianum gehören die botanischen und mykologischen Sammlungen an den Senckenberg-Standorten Jena, Frankfurt, Görlitz, Weimar und Wilhelmshaven mit insgesamt über 6 Millionen Herbarbelegen. Die senckenbergischen Botanikerinnen und Botaniker treffen sich regelmäßig zum Austausch über Forschung, zur Entwicklung gemeinsamer Projekte und zur Abstimmung und Standardisierung in der Betreuung der botanischen Sammlungen.

23.04.2026

Marlis Merbach gestorben

Völlig überraschend verstarb am 5.4.2026 die ehemalige Doktorandin und Mitarbeiterin in der Abteilung Botanik und molekulare Evolutionsforschung, Dr. Marlis Merbach, im Alter von 60 Jahren. Thema ihrer Doktorarbeit waren die Interaktionen der auf Borneo wachsenden Kannenpflanze Nepenthes bicalcarata mit Ameisen, insbesondere das mutualistische Verhältnis zur der rätselhafen Ameisenart Camponotus schmitzi. 2014 erhielt sie für einen Beitrag über dieses Forschungsthema in der Zeitschrift „Natur Forschung Museum“ den Hanns Christian Schroeder-Hohenwarth-Preis der SGN. Marlis Merbach arbeitete bis zu ihrem Tod als Biologielehrerin in Offenbach.

15.04.2026

Exkursion für Studierende nach Ägypten

Auch in diesem Frühjahr führte Stefan Wanke in Begleitung von Thomas Gregor eine Biologische Exkursion nach Ägypten mit 19 Studierenden der Goethe Universität durch. Ganz wichtig: alle Reisenden sind gut zurückgekommen und es gab keine besonderen Vorkommnisse.
Zunächst stand die Vegetation der Wüste auf dem Programm. Kollege Gregor führte täglich eine Exkursion in ein Wadi (Trockental) oder in die nähere Umgebung unseres Camps durch, zur Freude der Studierenden um 6 Uhr morgens. Nach dem Frühstück stand Tauchen lernen auf dem Programm. Einen Tag verbrachten wir in einem Mangrovenwald mit angrenzendem Wadi, um das Ökosystem Mangroven kennenzulernen. In der zweiten Woche waren wir auf einem Boot (MY Big Blue) und betauchten die Außenriffe des nördlichen Roten Meeres.

Weitere Fotos

27.03.2026

„Hallo Erde – gute Nachrichten!“

In dieser monatlich in verschiedenen Tageszeitungen erscheinenden Reihe zu senckenbergischen Forschungsergebnissen erschien am 21.3.2026 ein Bericht über die Biotopkartierung in der Offenbach Post [PDF]. Anlass waren die Untersuchungen auf der „Wildnisfläche“ am Monte Scherbelino im Südosten Frankfurts, die sich seit nun schon mehreren Jahren ungestört entwickeln kann. Am Fuße der ehemaligen Mülldeponie haben sich verschiedene artenreiche Lebensräume entwickelt, die auch zahlreiche Rote Liste Arten beherbergen.

Wolfhardt Widdra verstorben

Am 18. Februar 2026 ist der ernannte Ehrenamtliche Mitarbeiter der SGN Dr. Wolfhardt Widdra in Frankfurt verstorben. Sein besonderes Interesse galt der Digitalisierung der Herbarsammlung, bereits 2008 hatte er seine private Sammlung dem Herbarium Senckenbergianum übergeben. Wir sind dankbar für seinen Einsatz für Senckenberg.

Herzlichen Glückwunsch!

Prof. Dr. Dr. hc Horst Lange-Bertalot vollendete im Februar 2026 sein 90. Lebensjahr. Der Jubilar, der nach seiner Tätigkeit an der Goethe Universität zum Ehrenamtlichen Mitarbeiter der SGN ernannt wurde, ist immer noch wissenschaftlich aktiv und produktiv. Der bedeutende Diatomeen-Taxonom hat über 2000 Kieselalgen-Arten beschrieben, seine Sammlung mit den Typen hat er dem Herbarium Senckenmbergianum übergeben.

Wir wünschen alles Gute für die Zukunft.

Wir gratulieren!

Marie Claire Veranso-Libalah wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ihrem früheren Dienstort, für das Fach Botanik habilitiert.
Aktuelle Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Arbeit sind Systematik und Evolution von Melastomataceae und Dichapetalaceae.

Abteilung Botanik und Molekulare Evolutionsforschung

Sektion Kryptogamen

Sektion Phanerogamen I + II

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