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Kontrast

Sektion

Evolution of Sensory Systems

Im Projekt wird die Langlebigkeit und Krankheitsresistenz von Fledermäusen – hier die in deutschen Laubwäldern verbreitete Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii) – als Vorbild für die menschliche Gesundheit erforscht

Wir untersuchen die Entwicklung der Sinnessysteme von Wirbeltieren mithilfe modernster bildgebender Verfahren und einer Kombination fossiler (ausgestorbener) und moderner (vorhandener) Organismen.

Die meisten sensorischen Systeme und Verarbeitungskomponenten bei Wirbeltieren sind innen, daher verwenden wir CT und verwandte Methoden, um ein vollständiges 3D-Verständnis der sensorischen Anatomie von Strukturen wie den Innenohren und dem Gehirn zu ermöglichen. Wir arbeiten daran, die Morphologie und Evolution verschiedener Organismen zu verstehen, aber ein zentrales Interesse der Gruppe ist die Evolution spezialisierter Sinnessysteme. Ein Beispiel hierfür ist die Echoortung oder die Fähigkeit, „mit Ton zu sehen“. Diese Fähigkeit hat sich in unterschiedlichen Gruppen wie Zahnwalen und Fledermäusen konvergent entwickelt. Daher sind wir daran interessiert zu verstehen, wann, wie und warum sich diese speziellen sensorischen Fähigkeiten entwickelt haben.

Wichtig ist auch die internationale Zusammenarbeit und nehmen deshalb an jährlichen Feldexpeditionen in Messel, Namibia, Australien, Nordamerika und anderswo teil. 

Forschung

Institute

Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt

Abteilung Messelforschung und Paläobiologie

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