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Kontrast

Genetische Analysen identifizieren neue Giraffenarten. Giraffe ist nicht gleich Giraffe. Was wie eine Binsenweisheit klingt, war eine handfeste Überraschung nach intensiven Genvergleichen.

Giraffen kennt wohl jedes Kind, gehören sie mit ihren bis zu sechs Meter Körperhöhe doch zu den auffälligsten landlebenden Säugetieren und zu den Publikumslieblingen in jedem zoologischen Garten. In der Wissenschaft dagegen erfahren Giraffen erst in den letzten Jahren größere Aufmerksamkeit. Dies ist vor allem der Giraffe Conservation Foundation (GCF) zu verdanken, einer Organisation, die sich dem Schutz der Art verschrieben hat.

Schutz der Art? Lange Zeit ging man davon aus,dass es nur eine Giraffenart (Spezies) mit neun Unterarten (Subspezies) gibt, die von West- über Ost- bis nach Südafrika verbreitet sind. Diese Unterarten werden traditionell anhand ihrer Fellzeichnung, der fellüberzogenen Stirnzapfen sowie der geografischen Verbreitung beschrieben und klassifiziert. Um diese Einteilung zu überprüfen, nahmen GCF-Mitarbeiter mit Biopsiepfeilen Hunderte Gewebeproben von Individuen der verschiedenen Unterarten, die anschließend am Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum genetisch untersucht wurden.

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