Das Transferbüro bietet Wissenschaftler*innen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung Unterstützung im Bereich der Sicherung von Forschungsergebnissen, des Wissens- und Technologietransfer sowie der Verwertung.
Wissens- und Technologietransfer

Unsere Leistungen
Wissens- und Technologietransfer
Die dreiteilige Tutorial-Reihe befasst sich mit den Themen „Geistiges Eigentum“ und „Patentrecherche“. Die Tutorials wurden entwickelt, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Mitarbeitenden an Transferstellen mit unterschiedlichem Vorwissen den Zugang zu relevanten Aspekten und Prozessen des Technologietransfers zu erleichtern. Sie können die sehr informative Reighe unter diesem Link ansehen.
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Für unsere erfolgreiche Arbeit sind wir auf die Mitwirkung aller Senckenberger*innen angewiesen.
Allen Mitarbeiter*innen von Senckenberg steht daher hier die Möglichkeit offen, eigene Ideen und Vorschläge für den Wissens- und Technologietransfer einzureichen.
Wir freuen uns auf Ihre Ideen!
Teilen Sie Ihre Idee hier:
https://app.smartsheet.com/b/form/cd805d50ace7469cb905b2303575ca27 (Deutsch)
https://app.smartsheet.com/b/form/6019839714e94001aa3651f8544a257b (Englisch)
Wenn Sie dabei nicht alle Felder ausfüllen können, kein Problem! Wir freuen uns auch über erste Ideen!
INES ist in den Bereichen Auftragsforschung, Verwertung von Forschungsergebnissen, wissenschaftliche Beratung und Vermittlung im Bereich Natur und Umwelt tätig.

Das Unternehmen biome-id wurde 2017 gegründet und ist ein Spin-Off des DZMB.


Veröffentlichung zum Thema „Symmetrischer Transfer und interdisziplinäre Praxis“ im Rahmen des BMFTR-Projektes „Bionik-Marktplatz“
Julia Intemann und Johannes Hätscher, Symmetrischer Transfer und interdisziplinäre Praxis. Transfer & Innovation, Ausgabe 2/2025, 64-72.
www.transfer-und-innovation.de, DUZ Verlags- und Medienhaus GmbH
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Wie wollen wir 2040 leben?
Das Projekt BioKompass
Wie könnte eine biobasierte Wirtschaft der Zukunft aussehen? Welche möglichen Chancen liegen in diesem Ansatz und welche Risiken? Das BMBF-geförderte Projekt „BioKompass“ setzte sich zwischen 2017 und 2020 vielfältig mit den Zukunftsaussichten der Bioökonomie auseinander und trägt den Diskurs so nachhaltig in die breite Öffentlichkeit. Ein Ausstellungsbereich im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt präsentiert die Ergebnisse des Projekts noch bis Ende 2021.
Unter dem Titel „Zukunft gestalten – Wie wollen wir leben?“ ist jede und jeder eingeladen, sich mit dem Thema einer nachhaltigen Zukunft auseinanderzusetzen. Der lebendige, interaktive Bereich veränderte sich im Laufe des Projekts und griff die Meinungen der Besuchenden auf. Diskussionen und Anregungen wird hier ebenso Raum geboten wie innovativen Ideen und zukunftsweisenden Technologien. Die Inhalte oder Stationen zum Mitmachen wurden dabei von Schüler*innen entwickelt, die an vielfältigen Workshop-Formaten teilnahmen und so die Richtung des Projekts beeinflussten.
Biokompass
Das Projekt unterstützte über vielfältige Formate den gesellschaftlichen Wandel zu einer biobasierten Wirtschaftsweise, die in Zukunft für mehr Nachhaltigkeit sorgen soll. Meinungen der Öffentlichkeit wurden aufgegriffen und in den Prozess integriert. So wurden in einem partizipativen Szenarien-Prozess Zukunftsvorstellungen zur Bioökonomie gemeinsam mit Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft entwickelt. Diese Zukunftsbilder bildeten die Basis des Projekts.
Von Besucher*innen wurden diese Ansätze im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt aufgegriffen und weiterentwickelt. In der Sonderausstellung können Meinungen eingebracht, Diskussionen gestartet und Standpunkte ausgetauscht werden.
In den partizipativen Ausstellungsbereich flossen auch Ergebnisse verschiedener Workshops und Seminare mit Schüler*innen ein. Diese setzten sich in BioKompass Wochen, Talent Schools und Seminarkursen intensiv mit dem Thema auseinander und bereiteten es digital, analog oder interaktiv auf. Eine gemeinsam entwickelte Augmented Reality Anwendung die Ausstellung begleitet.
Ziel war es über die verschiedenen spezifischen Formate über Bioökonomie zu informieren, einen Austausch zu fördern und die Meinungsbildung zu unterstützen. Die einzelnen Formate wurden evaluiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf andere Fragestellungen überprüft.
Einen Einblick in die Idee des Projekts liefert der Artikel im Senckenberg-Wissenschaftsmagazins „Natur • Forschung • Museum“ (Heft 1-3 2018; Seite 31-33).
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
In enger Abstimmung mit den Lehrplänen und unter Einbeziehung der Interessen der Jugendlichen, die in den BioKompass Wochen mitgearbeitet haben, wurden gezielt dialogische Führungen zur Anbindung des Themas im Naturmuseum entwickelt. Sie führen durch die Dauer- und Sonderausstellung und ermöglichen einen umfassenden Einblick in die Vergangenheit, die biobasierte Gegenwart und Ideen für eine nachhaltige Zukunft. Für eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema wurde eine begleitende Handreichung für Lehrkräfte entwickelt, die sowohl im analogen wie auch digitalen Unterricht der Oberstufe genutzt werden kann.
Die Sonderausstellung wurde durch eine interaktiven Augmented Reality App digital erweitert. Ausgewählte Exponate lassen sich per Smartphone oder Tablet explorativ erkunden und spannende Themen zum Ausstellungsbereich visuell und spielerisch erleben. Reale und digitale Exponate schmelzen zusammen und machen somit die App zum interaktiven Museumsbegleiter. Aber auch von Zuhause ist die App nutzbar: Tauchen Sie von der Couch in die Welt der Bioökonomie:
In dieser Broschüre finden Sie alle Informationen zum Download und zur Nutzung der App.


Der Schatz am Tiefseegrund
Der Schatz am Tiefseegrund: Manganknollen im Zentrum von Wissenschaft und Wirtschaft
Manganknollen stellen am Grund unserer Ozeane einen undenkbar wertvollen Schatz dar. Reich an wertvollen Rohstoffen wie Nickel, Cobalt und Mangan sind die kleinen Klumpen zu Zeiten der Digitalisierung und Urbanisierung besonders interessant für die Industrie. Doch auch für das Leben auf dem Tiefseegrund sind die Knollen entscheidend. Ihr unkontrollierter Abbau würde zu fatalen Folgen für die Biodiversität in unseren Ozeantiefen führen.
Manganknollen
Bei Manganknollen handelt es sich um pechschwarze, circa kartoffelgroße Agglomerate. Sie kommen besonders häufig in der sogenannten „Clarion-Clipperton-Zone“ am Meeresboden vor. Diese liegt im zentralen Pazifik in über 4000 Meter Wassertiefe. Sie entstehen in einem Zeitraum von Millionen von Jahren. In der Regel fangen sie ganz klein an, in Form eines Keims, Muschelsplitters oder Haifischzahns. Hieran lagern sich über die Zeit hinweg im Meerwasser gelöste Metalle, wie zum Beispiel Manganoxiden, Eisenoxid. Aber auch andere wertvolle Elemente wie Cobalt, Nickel, Gold, Indium, Germanium und natürlich Mangan.
Aufgrund des hohen Anteils dieser Metalle sind Manganknollen von großer Bedeutung für unsere Industrie. Die Metalle werden für eine Vielzahl von alltäglichen Dingen aus unserem Leben gebraucht, wie zum Beispiel Smartphones und Tablets. Da die Nachfrage an elektronischen Geräten kontinuierlich steigt, steigt gleichzeitig auch weiter die Nachfrage für die dafür benötigten mineralischen Ressourcen. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich nun auch in der Tiefsee nach Quellen umgesehen wird.
Doch nicht nur für uns spielen Manganknollen eine wichtige Rolle. Sie sind wahre ‚Hotspots‘ für die Tiefwasserfauna und stellen einen essenziellen Lebensraum für das marine Ökosystem dar. Da die Manganknolle Millionen von Jahre benötigt, um sich auszuformen, ist auch die Fauna rund um die Tiefseemineralien an sehr gleichförmige Lebensbedingungen angepasst. Schon kleinste Veränderungen und Eingriffe können erhebliche Folgen für die umgebende Fauna bedeuten. Manganknollenfelder fungieren als Lebensraum für verschiedenste Organismen, wie Seegurken, Seeigel und Seesterne. Bei letzterem haben Forscher*innen erst vor Kurzem eine bisher unbekannte Vielfalt von Schlangensternen entdeckt. Aber auch auf den Knollen selbst leben Korallen, Schwämme, Moostierchen und Anemonen, sowie mikroskopische Fadenwürmer, Krebse und Einzeller.
Die Knollen liegen hauptsächlich außerhalb der definierten Wirtschaftzonen der meisten Länder. Dadurch liegen sie in Meeresgebieten jenseits nationaler Gerichtsbarkeit (Areas beyond national jurisdiction, ABNJ), und kein einzelner Staat kann über ihren Abbau bestimmen. Dabei handelt es sich um Gebiete, die rund 95% des gesamten Ozeanvolumens umfassen. Zum Schutz der Tiefsee und zur Ermöglichung von Kontrolle wurde 1982 die Internationale Seebodenbehörde (ISA) gegründet. Die ISA regelt alle Anliegen in Bezug auf den Tiefseebergbau in internationalen Gewässern. Sie vergibt auch Lizenzen für Gebiete zur Erforschung von potenziellen Manganknollenabbauen in der Clarion-Clipperton-Zone und im zentralindischen Tiefseebecken.
So nützlich ein Abbau von Manganknollen für unsere Industrie wäre, so kommt ein Tiefseebergbau mit erheblichen und schwerwiegenden Konsequenzen für die Biodiversität und das Ökosystem der Tiefsee. Da dieser Teil unserer Ozean noch weitestgehend unerforscht ist, und somit über 90% der Arten nicht beschrieben sind, beschäftigen sich Forscher*innen intensiv mit der Erkundung der Lebensstrukturen in der Tiefsee. Beispielsweise arbeiten am Deutschen Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung momentan mehrere Wissenschaftler an diesem Thema, unter anderen in den Projekten JPIOceans und MANGAN. Denn bevor das Ökosystem gestört und womöglich zerstört wird, müssen wir wissen wie das Leben in der Tiefsee funktioniert. Nur so ist es auch möglich Schutzkonzepte und nachhaltige Lösungen zu finden.
In den letzten Jahren wurden bereits mehrere Lizenzen für Erforschung der Manganfelder und Simulation des Manganknollenabbaus verteilt, um Folgen für die Tiefseefauna abschätzen zu können. Während sich die Simulationen in Zeit, Ort und Art unterschieden, waren die Ergebnisse gleich: der Tiefseebergbau hinterlässt tiefe Narben.
In der im Jahre 1989 beginnenden Versuchsreihe im südöstlichen Pazifik wurden beispielsweise 22% eines 10,8 Quadratkilometer großen Manganknollenfeldes mit schweren Geräten umgepflügt. Daraufhin wurde das Areal 1 Monat, 6 Monate, und dann 3, 7, und 26 Jahre nach der Störung untersucht. Die Ergebnisse waren verheerend, sogar noch 26 Jahre nach dem Experiment lag die Gesamtmasse von kalkbildenden Organismen innerhalb des gestörten Bereichs 54% unterhalb der Masse außerhalb des Gebietes. Die filtrierende und suspensionsfressende Fauna hat es besonders hart getroffen. Hier gab es knapp 80% weniger Aktivität. Dadurch wurde ersichtlich, dass sich die Ökosysteme nur sehr langsam erholen. Fast 30 Jahre nach einer vergleichsweise geringen Störung ist gerade mal die Hälfte an Leben in das Gebiet zurückgekehrt.
Prof. Dr. Pedro Martínez Arbizu untersuchte mit einem Wissenschaftler-Team aus Belgien, Frankreich und Portugal von März bis April 2015 ebenfalls die Auswirkungen eines potenziellen Manganknollen-Abbaus auf die Artenvielfalt. Dabei zeigten die Forscher*innen anhand von 17 Video-Transekten, dass Tiefseegebiete mit einer hohen Anzahl von Manganknollen mehr als doppelt so viele sichtbare Individuen aufzeigen, als Bereiche mit wenigen oder gar keinen Manganknollen. Sie stellten fest, dass in Manganknollengebieten durchschnittlich 25 Organismen auf 100 Quadratmetern Tiefseeboden leben, während es in manganknollenlosen Gebieten weniger als 10 Individuen sind.
So vielfältig die Tiefseefauna ist, so unterschiedlich sind auch die Ursachen des Artenverlustes aufgrund des Tiefseebergbaus. Korallen und Schwämme sind durch einen potenziellen Abbau betroffen, da sie den harten Untergrund der Knollen als Lebensraum benötigen. Auf dem weichen Sediment ohne Manganknollen in der umliegenden Tiefsee finden sie keinen Halt. Aber auch die Technikalität eines Abbaus fügt erhebliche Schäden zu. So wirbeln die Fahrzeuge, die am Meeresgrund entlangfahren das Sediment auf. Diese ‚Staubwolken‘ können durch die Strömung hunderte Kilometer weit verbreitet werden. Wenn es sich dann irgendwo niederlegt wird dort alles darunter begraben.
Statement by Prof. Dr. Pedro Martínez Arbizu
„Harvesting manganese nodules will cost an impact to the deep-sea ecosystems. Our research is focused on understanding the biodiversity, the genetic connectivity and the resilience of the abyssal communities. Our results are going then into policy and are helping the International Seabed Authority to shape the regulations and the recommendations for exploration and exploitation of marine mineral resources, always aiming at reducing the impact to the benthic communities and enhancing the recovery.“
Statement von Dr. Ulrich Schwarz-Schampera
„Das DZMB des Senckenberg-Instituts trägt maßgeblich zum Verständnis der marinen Tiefsee-Biodiversität bei und stellt einen wichtigen wissenschaftlichen Akteur in der marinen Umweltforschung dar. Das Gebiet der Hohen See jenseits der Grenzen der nationalen Gerichtsbarkeit und seine Ressourcen sind das gemeinsame Erbe der Menschheit, und jede bestehende und potenzielle zukünftige Nutzung erfordert eine detaillierte wissenschaftliche Erforschung der Umweltparameter der Tiefsee, einschließlich der Tiefsee-Ökosysteme und der Biodiversität. Gemäß dem Seerecht existieren ab Januar 2021 31 Explorationslizenzen von 22 verschiedenen Vertragspartnern für die derzeit drei Arten potenzieller mariner Ressourcen auf dem modernen Meeresboden, und das DZMB-Senckenberg trägt wesentlich zum grundlegenden Verständnis der potenziell betroffenen abyssalen Lebensgemeinschaften bei. Seine Forschungen und wissenschaftlichen Ergebnisse setzen Maßstäbe in der Umweltbewertung von Tiefsee-Ökosystemen und fließen entscheidend in die Strategien, Risikobewertungen und Schutzmaßnahmen für künftige Regulierungen ein, darunter auch die ersten Abbauregelungen für Manganknollen, die derzeit überprüft werden.“
Senckenberg-Wissenschaftlerin Angelika Brandt hat gemeinsam mit internationalen Wissenschaftler*innen eine Bestandsaufnahme der Kenntnisse und Diskussionen zu Meeresgebieten jenseits der nationalen Gerichtsbarkeit im Fachjournal „Frontiers in Marine Science“ veröffentlicht, um den Schutz der Hochsee-Gebiete zu fördern. Darin plädieren sie für eine global geltende Verpflichtung zu bewährten Probenahme-Verfahren sowie einen verbesserten Zugang zu gesammelten Probenmaterial aus der Tiefsee zu Forschungszwecken. Diese Proben seien ein Schlüssel zum Verständnis der Tiefsee-Ökosysteme, wodurch das Erarbeiten von sinnvollen Schutzmaßnahmen ermöglicht wird. Außerdem plädieren Brandt und ihre Kolleg*innen für weitere Forschungen und Naturschutzmaßnahmen. Für das bessere Verständnis der Tiefsee haben Hanieh Saeedi und Angelika Brandt zusammen mit rund 40 internationalen Forschenden eine Bestandsaufnahme der Tiefsee-Lebewesen des Nordwest-Pazifik veröffentlicht. Der Atlas soll ebenfalls dieses bisher kaum erforschte Ökosystem und die Dienstleistungen, die es bereitstellt, zugänglicher machen, um es besser verstehen und schützen zu können.
Forscher*innen von Senckenberg am Meer und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben eine neue Methode entwickelt, mit der Schutzzonen für die Tiefseefauna in der Clarion Clipperton Bruchzone eingerichtet werden sollen. In dem neuen Verfahren wurden Verbreitungsmodelle des Vorkommens der Meiofauna im deutschen Explorationsgebiet der Tiefseezone mit dem „random forest“-Algorithmus berechnet. Mit einer Clusteranalyse konnten aus diesen Verbreitungsmodellen, der Bathymetrie des Meeresbodens und der modellierten Manganknollenbedeckung ähnliche Gebiete innerhalb des Explorationsgebiets gefunden werden. Diese Methode ermöglicht es demnach, die Position von Schutzgebieten anhand von objektiven Faktoren auszuwählen und ist nicht mehr darauf angewiesen, auf persönliche Empfehlungen von Expert*innen warten zu müssen. Eine im Fachjournal „Journal of Applied Ecology“ erschienen Studie des Teams zeigte, dass bei rechtzeitiger Einrichtung von Schutzgebieten die Tiefseearten zerstörte Gebiete wiederbesiedeln können.
- JPI Oceans-Projekt: MiningImpact Environmental Impacts and isks of Deep-Sea Mining
- MANGAN-Projekt
- MARSAMM-Projekt: Historische Sammlungen mariner Organismen – ein Fenster in die Anfänge von Global Change in Nord- und Ostsee
- DAM-Pilotprojekt: Ausschluss von mobiler grundberührender Fischerei in marinen Schutzgebieten der Deutschen AWZ der Nordsee – Zustandsbeschreibung der Sedimentstrukturen, benthopelagischen Habitate und Biozönosen (MGF-Nordsee).
- DFG Projekt: The influence of Larsen-C ice-cover on macrobenthic peracarid crustacean assemblages on the Antarctic shelf. (Comparisons of the Larsen-C assemblages with those from the seasonally ice-covered Filchner Trough and the ice free South Orkney Islands)
- DFG Antrag: The role of hadal zones in the long-term fate of marine microplastics: Identification of microplastics in the deep sea of the Kuril-Kamchatka Trench, Northwest Pacific (Deep-MiPoll).
- BMBF: Biogeography of the northwest Pacific fauna. A benchmark study for estimations of alien invasions into the Arctic Ocean in times of rapid climate chance.
- SponGES: Spongedeep: internationale Forschungsprojekte zu Umwelt- und Schutzaspekten zu Tiefsee und Schwamm-Tiefseeriffen
Saeedi, H., Brandt, A. (Ed.), (2020): Biogeographic Atlas of the Deep NW Pacific Fauna.
doi: 10.3897/ab.e51315.
https://ab.pensoft.net/book/51315/
Brandt, A., Alalykina, I., Brix, S., Brenke, N., Błażewicz, M., Golovan, O., Heitland, N., Hrinko, A.M., Jażdżewska, A.M., Jeskulke, K., Kamenev, G., Lavrenteva, A., Malyutina, M., Riehl, T., Lins, L. (2019): c 176 (2019), pp 1-10102131; https://doi.org/10.1016/j.pocean.2019.102131.
Uhlenkott K, Vink A, Kuhn T, Martínez Arbizu P: Predicting meiofauna abundance to define preservation and impact zones in a deep-sea mining context using random forest modelling. Journal of Applied Ecology. doi: 10.1111/1365-2664.13621
https://besjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/1365-2664.13621
Weitere Informationen
Biogeographic Atlas of the Deep NW Pacific Fauna (Frontiers in Marine Science)
Depth zonation of Northwest Pacific deep-sea macrofauna. Progress in Oceanography
Dark Ophiuroid Biodiversity in a Prospective Abyssal Mine Field (Current Biology)
National
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM)
Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM)
UN-Dekade für Ozeanforschung und Nachhaltigkeit
Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
International
International Union for Conservation of Nature (IUCN)
United Nations Decade of Ocean Science for Sustainable Development (Start 2021)
Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)
Weltbiodiversitätsrat (IPBES)
Ocean Biogeographic Information System (OBIS)
Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
Earth System Governance Project (ESGP)
Fridays for Future & School strike for climate (FFF)
Global Green Growth Institute (GGGI)
Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)
International Union for Conservation of Nature (IUCN)
United Nations Environment Programme (UNEP)
European Environment Agency (EEA)
Partnerships in Environmental Management for the Seas of East Asia (PEMSEA)