Arbeitsgerät

Das Seitensicht Sonar

Das Seiten-Sicht-Sonar tastet akustisch die Meeresbodenoberfläche ab. Es besteht aus dem Sonarfisch, Zugkabel und dem Sonar Recorder, der Aufzeicheneinheit. Der Sonarfisch ist ein stromlinienförmiger Körper von ca. 1,5 m Länge, der eine Abstrahl- und Aufnahmeeinheit enthält. Er wird hinter dem Schiff am Zugkabel (Übertragungskabel) hängend durchs Wasser geschleppt.

Im Gegensatz zu schiffsgebundenen Echolot „schwebt “ der Sonarfisch mit annähernd konstanter Höhe über den Meeresboden, was einen gleichbleibenden Abtastbereich gewährleisten. Der Sonarfisch gehört zu den sogenannten Zwei-Strahl-Systemen. Er gibt ein akustisches Signal zu jeder Seite ab, das sich in der Wassersäule in Form einer nach unten gerichteten Schallkeule ausbreitet. Die deutlich schwächeren Rücklaufsignale werden von der Aufnahmeeinheit im Sonarfisch aufgenommen und mit Hilfe des Übertragungskabels an die Aufzeichnungseinheit auf dem Schiff weitergeleitet.

Dort berechnet ein Computer aus diesen Signalen die flächenhafte Grauwertverteilung in Abhäbikeit der Signalstärke des Meeresbodens, wie sie in den hier gezeigten Beispielen zu sehen ist. Heute werden meist Mehr-Frequenz-Geräte eingesetzt, z.B. mit einem 100 kHz-Signal für breitere Bereiche mit gröberer Auflösung und bei niedriger 500 kHz-Signal für den schmaleren Bereich mit höher Auflösung.