Abteilung Messelforschung- Sammlung

Messelforschung

Sammlung


In der senckenbergischen Messel-Sammlung werden Wirbeltiere, Insekten und Pflanzen sowie ein Bild-Archiv von Aufsicht- und Röntgenbildern aufbewahrt.

In jedem Jahr kommen neue Funde durch Ausgrabungen des senckenbergischen Grabungsteams hinzu. Einzelne ausgewählte Messel-Fossilien sind Geschenke aus wertvollen Privatsammlungen der 70er und 80er Jahre oder deren Ankauf wurde dank der finanziellen Unterstützung von Dritten ermöglicht. Insbesondere sind hier die Erika und Walter Datz-Stiftung sowie das Bankhaus Metzler zu nennen.

Die derzeit 5.000 Wirbeltierfossilien befinden sich in Frankfurt. Sie sind sehr fragil und wurden aus dem Ölschiefer auf Kunstharz transferiert um überhaupt lagerfähig zu sein. Zu den besonderen Messeler-Wirbeltierfossilien gehören die Säugetiere mit den kleinen Urpferdchen, die Reptilien mit 2m-langen Schlangen und über 50 Vogelarten, teils mit fantastischer Federerhaltung.

Die zirka 35.000 fossilen in Glyzerin gelagerten Pflanzenfunde aus der Grube Messel befinden sich im Verantwortungsbereich der Abteilung Paläontologie und Historische Geologie und werden in der Sektion Paläobotanik betreut. (Link)

Für die Sammlung an fossilen Evertebraten (überwiegend Insekten) aus Messel, bestehend aus 18.000 ebenfalls in Glyzerin gelagerten Funden, ist die Sektion Paläoentomologie zuständig. Sie befindet sich in der senckenbergischen Forschungsstation in Messel. (Link)

Zugänglichkeit der Messeler Wirbeltiersammlung für Gastforscher

Die Sammlung der fossilen Wirbeltiere aus Messel wird bedingt durch Umbauten nur noch bis August 2019 zugänglich sein. Ab Oktober beginnen die Umzugsvorbereitungen in einen anderen Gebäudeabschnitt, so dass diese Messel-Sammlung vermutlich bis Ende Februar 2020 nicht oder nur eingeschränkt besucht werden kann. Die fossilen Pflanzen und Insekten aus Messel sind von diesem Umzug nicht betroffen.