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Kontrast

Vita

Prof. Dr. Saskia Brix 

Fachgebietsleiterin Epifauna

Prof. Dr. Saskia Brix 
Fax +49 40 42838-3937

Prof. Dr. Saskia Brix ist eine international anerkannte Expertin für die Biodiversität der Tiefsee und erforscht seit vielen Jahren die verborgene Vielfalt der arktischen und nordatlantischen Meeresregionen. Ihren beruflichen Weg begann sie ursprünglich als Lehrerin für Biologie, Geschichte und Pädagogik, bevor sie ihre Leidenschaft für die Tiefsee entdeckte und 2006 mit einer Promotion zur Taxonomie und Evolution von Asseln (Isopoda) abschloss.

Ihre wissenschaftliche Laufbahn erhielt früh eine internationale Ausrichtung: Bereits während ihrer Promotion war sie am globalen Forschungsprogramm Census of Marine Life (2000–2010) beteiligt, das erstmals einen umfassenden Überblick über das Leben in den Ozeanen schaffen sollte. Seitdem hat sie an zahlreichen internationalen Projekten mitgewirkt und als Fahrtleiterin acht Tiefseeexpeditionen geleitet – viele davon in der subpolaren und arktischen Region, die zu den am wenigsten erforschten und zugleich am stärksten vom Klimawandel betroffenen Meeresgebieten gehören.

In ihrer Forschung verbindet Saskia Brix klassische morphologische Methoden mit modernen genetischen Ansätzen. So untersucht sie, wie Arten entstehen, sich ausbreiten und an extreme Lebensräume anpassen. Ihr besonderes Interesse gilt dabei der Frage, wie Biodiversität und Ökosystemfunktionen in der Tiefsee zusammenhängen und wie empfindlich diese Systeme auf Umweltveränderungen reagieren. Diese integrative Perspektive bildete auch den Kern ihrer Habilitation an der Universität Hamburg im Jahr 2021.

Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit engagiert sie sich intensiv an der Schnittstelle zwischen Forschung und Politik. Sie engagiert sich in der Arbeitsgruppe „Marine Genetic Resources“ innerhalb der Deep Ocean Stewardship Initiative (DOSI) und bringt ihr Fachwissen in internationale Empfehlungen zum Schutz der Tiefsee ein. Zudem wirkt sie in Expertengremien zu Biodiversity Beyond National Jurisdiction (BBNJ) mit und unterstützt seit 2025 das DFG‑Schwerpunktprogramm „Forschungsschiffe“ (SPP 2520).

 

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