Drei Museen, eine Mission: eine Brücke schlagen zwischen Forschung und Öffentlichkeit. In den traditionsreichen Senckenberg-Museen wird gestaunt, gelernt und miteinander diskutiert. Unsere Museen richten sich an alle Altersgruppen und Bildungsniveaus, sie sind außerschulischer Lernort, ermöglichen kulturelle Teilhabe und sind nicht zuletzt Häuser, die man in der Freizeit gerne besucht und dabei immer wieder etwas Neues entdecken kann.
Museen

Welche Lebewesen krochen, flogen und stampften einst über unseren Planeten und wie haben sie gelebt? Millionen Jahre alte Dinosaurier, riesige Elefanten, der winzige Koboldmaki, eine bunte Vogelwelt und Lebensräume wie Korallenriff und Tiefsee warten darauf, entdeckt zu werden. Jedes Exponat erzählt seine eigene Geschichte und gibt eine Vorstellung von seiner Zeit und Umwelt. In der Tauchglocke auf den Grund des Meeres sinken, einem Fußballprofi ins Gehirn sehen oder erfahren, welche Heilstoffe aus der Natur Mensch oder Tier helfen: Das Frankfurter Naturmuseum lässt staunen und berührt Kopf und Herz. In der „Aha?! Forschungswerkstatt“ wird Wissenschaft zum Abenteuer: Hier experimentieren Kinder und Erwachsene selbst und kommen mit Senckenberg-Forschenden ins Gespräch. Schulklassen und andere Gruppen können aus einem reichhaltigen Führungs- und Bildungsprogramm wählen.
Hervorgegangen aus der kurfürstlichen Kunst- und Naturalienkammer von 1560 und mit einer fast 300-jährigen Geschichte als naturkundliche Spezialsammlung ist es eines der ältesten Naturkundemuseen der Welt: Das Senckenberg Naturmuseum Dresden öffnet im Japanischen Palais ein Schaufenster in die Schätze der Sammlungen, die über acht Millionen Objekte umfassen. Wechselnde Ausstellungen machen dieses einzigartige Archiv der Natur und aktuelle Forschung erfahrbar – wissenschaftlich fundiert, bunt und spielerisch für Fans von Natur und Forschung in jedem Alter.
Der Vielfalt des Lebens begegnen – von winzigen Bodentieren unter unseren Füßen über die Natur der Oberlausitz bis zum tropischen Regenwald. Unsere inklusiven Ausstellungen verbinden regio nale Themen mit globalen Perspek- tiven. Ob lebende Tiere im Vivarium oder Einblicke in die Sammlungen – das Familienmuseum veranschaulicht komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge, fördert kritisches Denken und lädt zum Mitforschen ein. Ein umfangreiches Vortrags- und Vermittlungsprogramm schafft Raum für offenen Dialog.


