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Kontrast

Pressemeldung 13-08-26

„Grün nach oben: Potenziale von Dach- und Fassadenbegrünung“

Vortrag der Reihe „Stadtnatur kann’s! Gemeinsam lebenswerte und zukunftsfähige Städte gestalten“ am 19. August im Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt

Die Stadt bietet mehr Raum für Natur, als wir auf den ersten Blick sehen. Nicht nur auf dem Boden, auch über unseren Köpfen und an unseren Wänden liegen Flächen, die bislang kaum als Orte für mehr Stadtnatur wahrgenommen werden. Dächer und Fassaden könnten zu wichtigen „Verbündeten“ im Umgang mit Klimawandel und Artenverlust werden. Dr. Maren Stollberg von der Hochschule Geisenheim zeigt im nächsten Vortrag der Senckenberg-Reihe „Stadtnatur kann’s! Gemeinsam lebenswerte und zukunftsfähige Städte gestalten“ auf, welches Potenzial in begrünter Architektur steckt und wie daraus mehr Klimaschutz, Biodiversität und Lebensqualität entstehen können.
 
Vortrag: „Grün nach oben: Potenziale von Dach- und Fassadenbegrünung“
Referentin: Dr. Maren Stollberg (Hochschule Geisenheim)
Datum: Mittwoch, 19. August, 19:30 Uhr

Dächer und Fassaden bieten weit mehr als Schutz vor Wind und Wetter: Richtig begrünt werden sie zu wertvollen Bausteinen einer klimaresilienten Stadt. Sie kühlen Gebäude und ihre Umgebung, speichern Regenwasser, verbessern die Luftqualität und schaffen dringend benötigte Lebensräume für Pflanzen und Insekten. Gleichzeitig steigern sie den Wohnkomfort und können sogar den Wert von Immobilien erhöhen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Formen der Dach- und Fassadenbegrünung, ihre ökologischen Potenziale sowie innovative Entwicklungen – von der Kombination mit Photovoltaik bis hin zu intelligenten, sensorgesteuerten Bewässerungssystemen. Anhand aktueller Beispiele zeigt die Referentin, wie begrünte Gebäude einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung, Biodiversität und Lebensqualität in unseren Städten leisten können.
 
Maren Stollberg ist Umwelt-Geowissenschaftlerin und Pflanzenwissenschaftlerin und beschäftigt sich an der Hochschule Geisenheim mit der Frage, wie sich mit mehr Naturflächen an Gebäuden lebenswertere und grünere Städte der Zukunft gestalten lassen.
 
Ort: Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, Arthur von Weinberg-Haus, Grüner Hörsaal, Robert-Mayer-Str. 2, 60325 Frankfurt, sowie online.

Die Vortragsreihe „Stadtnatur kann’s!“ lädt dazu ein, urbane Natur neu zu denken und zeigt, wie vielfältig, überraschend und innovativ sie heute gestaltet wird. Vom winzigen Grün in Asphaltrissen zwischen Hochhäusern über Tiny Forests, essbare Städte und insektenfreundliche Grünflächen bis hin zu Schwammstadt-Konzepten und Bauen mit Bäumen – Expert*innen aus Forschung und Praxis geben Einblicke in Strategien, neue Herangehensweisen und mutige Zukunftsbilder. Themen wie Gebäudegrün, soziale Gerechtigkeit, Gesundheit, Wildtiere in der Stadt und biodiversitätsfördernde Gestaltung erweitern den Blick auf urbane Lebensräume. Die Reihe zeigt: Stadtnatur ist mehr als nur Grün – sie ist Klimaanpassung, Oase für eine Vielfalt an Lebewesen, Gestaltungsspielraum, gesellschaftlicher Lernort und ein entscheidender Faktor für unsere Lebensqualität, jetzt und in Zukunft.

Die Reihe findet in Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences statt, im Rahmen des gemeinsamen World Design Capital-Projektes „HumanNature“.
Ein weiterer Kooperationspartner der Reihe ist das Umweltforum Rhein-Main, Medienpartner der Vortragsreihe sind hrINFO und die Frankfurter Rundschau.
 
Alle Informationen zu den Vorträgen, Referent*innen und Themen sowie zur Online-Teilnahmemöglichkeit via Zoom finden sich hier: www.senckenberg.de/reihe-stadtnatur 

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