Pressemeldung 12-03-26
PRESSEEINLADUNG zur Vorbesichtigung von „Sargassum – Fluch und Segen“
Neue Sonderausstellung im Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt eröffnet am 27. März 2026
Artenreicher Lebensraum oder Umweltplage im Klimawandel? Die Sonderausstellung „Sargassum – Fluch und Segen“ zeigt vom 27.3. bis 18.10.2026 die zwei Gesichter der faszinierenden Braunalgengattung Sargassum. Seit 2011 treiben riesige Algenteppiche im Atlantik und werden an die Küsten der Karibik und des Golfs von Mexiko angespült. Schildkröten verenden, Korallenriffe sterben und Menschen klagen über gesundheitliche Probleme. Doch Sargassum bietet auch einen einzigartigen Lebensraum mit hoher Artenvielfalt im Ozean. Der Film „Beyond Sargassum“, Originalexponate der Algen und zahlreiche ihrer vielfältigen Mitbewohner machen dieses Spannungsfeld erlebbar.
Wir laden Sie herzlich zu einer Vorab-Führung durch die Ausstellung ein
am: Donnerstag, 26. März 2026, 11 Uhr
im: Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Dr. Thorolf Müller, Leitender Kurator am Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, stellen Dr. Torben Riehl, Sektionsleiter für Crustaceen am Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, und Jun.‑Prof. Dr. Laura Otto, Universität Würzburg, den Film, die begleitende Ausstellung sowie das zugrundeliegende, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsprojekt vor. Dabei wird auch die Einbindung in die Senckenberg Ocean Species Alliance (SOSA) erläutert, die die Erforschung und Sichtbarmachung der marinen Artenvielfalt fördert.
Zur Organisation des Termins bitten wir um Anmeldung bis Mittwoch, 25. März 2026 unter pressestelle@senckenberg.de.
Ergänzt wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Bildungs- und Vermittlungsprogramm.
Die Ausstellung ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts „Algen (Un-)Sichtbar-Machen: Tourismus, Verantwortung und Governance in der Karibik“.