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Kontrast

Wofür wir stehen

Neugier und Verantwortung: diese Werte treiben uns an. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung steht für Forschung auf Weltniveau, für Diversität, Chancengleichheit und Innovation. Wir verbinden eine über 200-jährige Tradition mit dem Blick in die Zukunft. Nachhaltigkeit ist unser Selbstverständnis und Antrieb unserer Forschung und Vermittlungsarbeit. Wir sind geleitet von den Grundsätzen Guter Wissenschaftlicher Praxis. Wir blicken mit offenem Auge zurück in die Vergangenheit und übernehmen Verantwortung.

Unsere Mitarbeiter*innen kommen aus allen Teilen der Welt. Sie sind Wissenschaftlerin oder Techniker, Museumsaufsicht oder Verwaltungsfachkraft, Labormanagerin oder Controller. Sie sind jung oder schon sehr erfahren, viele sorgen für Kinder oder andere Familienangehörige. Jeder bringt unterschiedliche Fachkenntnisse und Fähigkeiten, kulturelle Prägungen, Perspektiven und Persönlichkeiten mit. Von dieser Vielfalt lebt Senckenberg.

Als Arbeitgeberin haben wir höchstes Interesse daran, dass alle unsere Mitarbeitenden ihr Potenzial voll entfalten können. Wir verstehen Chancengleichheit, die Gleichstellung von Frauen und Männern und die Gestaltung einer inklusiven, wertschätzenden Arbeitskultur als Gemeinschaftsaufgabe und kontinuierlichen Prozess.

Auf dem Weg zur Gleichstellung

Wir möchten die Zahl von Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen erhöhen und junge Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg gezielt fördern. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie entwickeln wir bedarfsgerecht weiter. Für jeweils vier Jahre setzt sich Senckenberg Gleichstellungsziele und formuliert Maßnahmen. Der aktuelle Gleichstellungsplan gilt bis 2028.

Alle vier Jahre wird eine Gleichstellungsbeauftragte und Stellvertretung gewählt. Sie beraten die Leitung und Belegschaft zu Chancengleichheit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zusätzlich gibt es an den Standorten Vertrauensfrauen als Ansprechpartnerinnen.

Vielfalt bewahren, Zukunft sichern

Strategische Leitlinien

Leitbild

Gute Wissenschaftliche Praxis

Die Gute Wissenschaftliche Praxis bezeichnet eine selbstauferlegte berufsethische Haltung der nationalen und internationalen Wissenschaftsgemeinschaft. Das betrifft die gesamte wissenschaftliche Arbeitsweise beginnend von der Entwicklung einer wissenschaftlichen Idee, über deren Umsetzung und Interpretation bis hin zur abschließenden Publikation. Gute Wissenschaftliche Praxis schließt aber auch den Umgang zwischen den Wissenschaftler*innen und die Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit ein. Sie dient dazu die Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Besonderheit der wissenschaftlichen Erkenntnis einzelner Forschender sicherzustellen und dadurch eine breite öffentliche Akzeptanz und Vertrauen in wissenschaftliche Ergebnisse zu gewährleisten.

Senckenberg hat eigene Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (siehe unten) in Anlehnung an die Leitlinie gute wissenschaftliche Praxis in der Leibniz-Gemeinschaft erstellt, welche sich am Kodex der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausrichtet. Die Senckenberg-Leitlinien zur Sicherung der GWP enthalten Verfahrensregeln in Verdachtsfällen von Verstößen gegen die GWP und wissenschaftlichem Fehlverhalten. Die Leitlinien definieren darüber hinaus die Rolle und Befugnisse der Ombudspersonen als erste Anlaufstelle bei Verdachtsfällen möglicher Verstöße gegen die GWP.

Koloniales Erbe

Da Senckenberg über 200 Jahre alt ist, ist ein Großteil unserer Geschichte mit der Kolonialzeit verbunden, und viele Sammlungen beinhalten Objekte aus diesem Kontext. Wir fühlen uns daher nicht nur verpflichtet, uns mit den Spuren der Geschichte auseinanderzusetzen, sondern glauben auch, dass die Zusammenarbeit mit Partnern in Ländern des Globalen Südens große Chancen für Wissenschaft und Gesellschaft bietet.

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