PM Klimawissen schaffen

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Klimawissen schaffen

Was die Vergangenheit über die Zukunft weiß


Hier finden Sie alle medienrelevanten Informationen und Pressematerial zu der Sonderausstellung “Klimawissen Schaffen”.

Wie erforschen Naturwissenschaftler*innen das Klima der Vergangenheit? Und wie hilft dieses Wissen dabei unsere Klimazukunft besser zu verstehen? 

Die neue Sonderausstellung „Klimawissen schaffen“ ist Teil eines Forschungsprojekts* zur Paläoklimaforschung.
Wir zeigen die Gesichter hinter der Forschung und begleiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung bei ihrer Spurensuche in die Erdvergangenheit. Wenn wir ihnen beim Zählen winziger Kalkalgen, beim Ausgraben von Fossilien, bei der aufwendigen Vorbereitung und Analyse der Proben im Labor und bei der komplexen Berechnung von Klimamodellen zuschauen, bekommen wir eine Idee davon, wie viel Zeit, Geduld, Gedankenarbeit und manchmal auch Schweiß hinter den Forschungsergebnissen steckt.

In dieser Sonderausstellung zeigen wir, wie naturwissenschaftliches Arbeiten funktioniert und wie verlässliches Klimawissen geschaffen wird.
Wissen, auf dessen Basis wir unsere individuellen, gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen für die Zukunft treffen.

*Das Kooperationsprojekt VeWA – Vergangene Warmzeiten als natürliche Analoge unserer hoch CO2-Klimazukunft – ist ein LOEWE-Schwerpunkt des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Hier arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung über das Klima vergangener Warmzeiten.
Projektkoordinator*innen sind Prof. Dr. Wolfgang Müller und Prof. Dr. Silke Voigt von der Goethe-Universität Frankfurt. Prof. Dr. Andreas Mulch ist Ansprechpartner für die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
Kuratorinnen der Ausstellung sind Lisa Voigt und Dr. Andrea Weidt des Senckenberg Naturmuseums.

Press Material

Klimawissen schaffen Pressematerial

Im VeWA-Forschungsprojekt arbeiten Wissenschaftler*innen u.a. mit mikroskopischem Phytoplankton (z.B. mit Coccolithophoriden = Kalkalgen), die als Klimaarchive dienen. Das mikroskopisch kleine Phytoplankton wird nur dann sichtbar, wenn es sich innerhalb kurzer Zeit sehr schnell reproduziert. Diese Erscheinung wird als Algenblüte bezeichnet und ist sogar aus dem All sichtbar. © NASA

Niels Meijer forscht an Bodenkarbonaten. Diese können sich in längeren Trockenphasen an den Wurzeln von Pflanzen bilden und geben daher Hinweise auf das trockene Klima in der entsprechenden Zeit und an dem entsprechenden Ort. Auf Forschungsreise in China sammelt er Proben in Xijing. © Niels Meijer

Blick in die neue Sonderausstellung Klimawissen schaffen – Was die Vergangenheit über die Zukunft weiß im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt. ©Senckenberg/Tränkner

PM Klimawissen schaffen

Eine Computer-Simulation ermöglicht eine Klimazeitreise – in die Vergangenheit und in die Zukunft! ©Senckenberg/Tränkner

Ein Belemnitentier, ein Bohrkern aus Messel, eine 41 Millionen Jahre alte Muschel aus Südengland – sie alle sind Klima-Archive und enthalten Klimainformationen aus der Vergangenheit. ©Senckenberg/Tränkner

Sonderausstellung „Klimawissen schaffen – Was die Vergangenheit über die Zukunft weiß“ im Senckenberg Naturmuseum. ©Senckenberg/Tränkner

Ein „Sinnesraum“ lädt ein zum Entspannen zwischen leuchtenden Foraminiferen- und Coccolithophoriden-Modellen. Diese eigentlich winzig kleinen Lebewesen der Ozeane binden großen Mengen CO2 und spielen eine wichtige Rolle für den Kohlenstoffkreislauf. Sie dienen den Forschenden als Klimaarchive.

Foto: Senckenberg/Tränkner

Als es noch keine Computermodelle oder hochauflösenden Fotografien gab, fertigten Paläontologen wie Alcide Dessalines d’Orbigny im 19. Jahrhundert solche Modelle von Foraminiferen als Anschauungsmaterial an.

Foto: Senckenberg/Tränkner

Die Ausstellung stellt die einzelnen Forschenden des VeWA-Forschungskonsortiums vor. Sie sind Teil eines großen Wissenschaftsnetzwerks.

Foto: Senckenberg /Tränkner

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