Phanerogams II

Team

Dr. Christiane Ritz
Dr. Christiane Ritz
Sektionsleiterin

 geboren 1978 in Karl-Marx-Stadt, jetzt Chemnitz, Sachsen

seit 2010
Sektionsleiterin Phanerogamen II; Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz

2009 – 2010
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Spezielle Botanik, Justus-Liebig-Universität Gießen, Deutschland

2005
Promotion:
Evolution von Hundsrosen (Rosa L. sect. Caninae (DC.) Ser., Institut für Spezielle Botanik, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland

2002-2008
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Spezielle Botanik, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland 

2002
Diplom in Biologie: Molecular, morphological and anatomical investigations on the phylogeny of the Meleuphorbia-complex of the genus Euphorbia L., Institut für Spezielle Botanik, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland

1996 – 2002
Biologiestudium (Botanik, Genetik, Bodenkunde), TU Dresden      

Dr. Veit Herklotz
Sebastian Buschmann

Doktorand

Forschung

Diversität und Verwandtschaft mitteleuropäischer Erdbeeren (Fragaria L.)

Die in Mitteleuropa heimischen Erdbeer-Arten unterscheiden sich in ihrem Fortpflanzungssystem und ihrer Ploidiestufe: Fragaria moschata ist diözisch (2n = 6x = 42), F. viridis (2n = 2x = 14) ist zwittrig u. selbstinkompatibel und F. vesca ssp. vesca (2x) ist ebenfalls zwittrig aber selbstkompatibel. In einer populationsgenetischen Studie erforschen wir, welchen Einfluss Ploidie und Kreuzungsbarrieren auf die genetische Diversität und die Beteiligung an Hybridisierungsereignissen haben.

Die hexaploide Zimt-Erdbeere (F. moschata) ist wahrscheinlich aus Hybridisierung di- oder tetraploider Arten hervorgegangen. Mithilfe von molekular- und zytogenetischen Methoden untersuchen wir den allopolyploiden Ursprung dieser Art.

Bis ins 19. Jh. wurde die Zimt-Erdbeere in Mitteleuropa häufig kultiviert, ist dann aber von der modernen Garten-Erdbeere (Fragaria ×ananassa) fast vollständig verdrängt worden. Im Vergleich zu Akzessionen der Wildartensammlung „Professor Staudt Collection“ der Firma Hansabred in Dresden charakterisieren wir die in Deutschland verwilderten Kulturbestände von F. moschata mit Mikrosatellitenmarkern.

Sebastian Buschmann (Doktorand)

Donam Tushabe (Masterstudentin)

Kooperationspartner

PD Dr. K. Olbricht, Hansabred GmbH & Co. KG, Dresden

Prof. Dr. Ch. Neinhuis, Institut für Botanik TU Dresden

Wir danken für die finanzielle Unterstützung der Gesellschaft zur Erforschung der Flora Deutschlands (GEFD).

Donam Tushabe
Masterstudentin

Masterstudentin

 

Forschung

Diversität und Verwandtschaft mitteleuropäischer Erdbeeren (Fragaria L.)

Die in Mitteleuropa heimischen Erdbeer-Arten unterscheiden sich in ihrem Fortpflanzungssystem und ihrer Ploidiestufe: Fragaria moschata ist diözisch (2n = 6x = 42), F. viridis (2n = 2x = 14) ist zwittrig u. selbstinkompatibel und F. vesca ssp. vesca (2x) ist ebenfalls zwittrig aber selbstkompatibel. In einer populationsgenetischen Studie erforschen wir, welchen Einfluss Ploidie und Kreuzungsbarrieren auf die genetische Diversität und die Beteiligung an Hybridisierungsereignissen haben.

Die hexaploide Zimt-Erdbeere (F. moschata) ist wahrscheinlich aus Hybridisierung di- oder tetraploider Arten hervorgegangen. Mithilfe von molekular- und zytogenetischen Methoden untersuchen wir den allopolyploiden Ursprung dieser Art.

Bis ins 19. Jh. wurde die Zimt-Erdbeere in Mitteleuropa häufig kultiviert, ist dann aber von der modernen Garten-Erdbeere (Fragaria ×ananassa) fast vollständig verdrängt worden. Im Vergleich zu Akzessionen der Wildartensammlung „Professor Staudt Collection“ der Firma Hansabred in Dresden charakterisieren wir die in Deutschland verwilderten Kulturbestände von F. moschata mit Mikrosatellitenmarkern.

Sebastian Buschmann (Doktorand)

Donam Tushabe (Masterstudentin)

Kooperationspartner

PD Dr. K. Olbricht, Hansabred GmbH & Co. KG, Dresden

Prof. Dr. Ch. Neinhuis, Institut für Botanik TU Dresden

Wir danken für die finanzielle Unterstützung der Gesellschaft zur Erforschung der Flora Deutschlands (GEFD).