Publikationen

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Bücher zu Ausstellungen

Abenteuer Neiße – Leben am Fluss

Dieser Führer zur Wanderausstellung “Abenteuer Neiße – Leben am Fluss” widmet sich am Beispiel der Lausitzer Neiße dem Lebensraum Fluss. Reich bebildert, schildert er die Veränderungen denen Flussauen durch menschliche Einwirkung unterliegen und wie Tiere und Pflanzen darauf reagieren. Die Leser*innen lernen die ganz kleinen Flussbewohner wie Flohkrebse und Köcherfliegen und die ganz großen, wie den Biber und die seltene Schwarzpappel, kennen. Sie erfahren unter anderem, wie es zu Überschwemmungen kommt, welche Böden sich entlang von Flüssen bilden und welchen Wandlungen die Ufervegetation unterliegt.

Gefördert durch die Europäische Union, Kooperationsprogramm INTERREG Polen – Sachsen 2014-2020

Erhältlich ist der Führer per E-Mail post-gr@senckenberg.de und im Museumsladen in Görlitz.

Mehr Meer! More to Sea!

Lena Sistig & Josephine Adam

Ein Meer-Malbuch zum Ausmalen, Weitermalen und Erfinden.
Weil Forschung auch Vorstellungskraft braucht. Zweisprachig in Deutsch und Englisch

Du bist neugierig auf noch mehr Meer? Das ist gut! Als Forscherin oder Forscher ist man immer neugierig. Und wer forschen will, braucht auch Vorstellungskraft und Fantasie. Zum Beispiel wenn es darum geht, ein Problem zu lösen oder spannende Fragen zu stellen.

Dieses Malbuch verbindet die Objekte der Ausstellungsbereiche Meeresforschung, Tiefsee & Riff aus dem Senckenberg Naturmuseum mit deiner eigenen Fantasie. Erforsche das Meer: Entdecke unbekannte Tiere, erfinde dein eigenes Forschungsschiff, fülle freie Stellen mit eigenen Meerestieren und bring Farbe ins Dunkel der Tiefsee.

Erhältlich im Museumsshop, im Schriftentausch Frankfurt oder per
E-Mail: order-ffm@senckenberg.de.

Briefe an die Lebenden – Geschichten aus dem Senckenberg-Museum

Joachim Scholz & Karin Afshar

Verfasst anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Citizen Science, ein Schlagwort aus neuester Zeit, ist in Wirklichkeit und bei näherer Betrachtung ganz und gar keine Erfindung ebendieser neuesten Zeit. »Bürgerwissenschaft« sagt man auf Deutsch. Eine Bürgergesellschaft – die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) – wurde vor 200 Jahren am 22. November 1817 gegründet. Die Geschichte ihrer Gründung, der Protagonisten und Antagonisten, der Egomanen und Uneigennützigen, der Konflikte und der Kreativität hat nicht nur trotz, sondern gerade wegen ihrer Gegensätze eine Ordnung erschaffen, die allen Turbulenzen der Zeit widerstand.

Die Geschichte erzählen wir in Briefen mit Blick auf Menschen, die bereits lange tot sind, entlang ausgewählter Funde aus dem Archiv der SGN (Frankfurt) nach. Wir blicken hauptsächlich auf die ersten 100 Jahre von 1817 bis 1917, denen ein Präludium aus dem 16. Jahrhundert vorangeht, denn Senckenberg fällte sich nicht aus dem Vakuum aus. Der Epilog spielt in Dresden und weist in die Zukunft, die die Zeitspanne bis in unsere Tage beherbergt: Senckenberg ist heute keine ausschließlich Frankfurter Bürgergesellschaft mehr.

Erhältlich ist das Buch für 12,90 € (zzgl. Versandkosten) direkt über den Schriftentausch, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt am Main, per E-Mail: order-ffm@senckenberg.de

200 Jahre Naturforschende Gesellschaft und Museum für Naturkunde Görlitz

Julia Hammerschmidt 

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres 2011 hat das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz eine Chronik mit dem Titel „200 Jahre Naturforschende Gesellschaft und Museum für Naturkunde Görlitz“ herausgebracht. Passend zu diesem Anlass sind im vergangenen Jahr hochwertige Gedenkmedaillen geprägt worden.

Die letzte Übersicht über die Geschichte des Museums erschien zum 175-jährigen Bestehen des Museums 1986 und wurde vom damaligen Direktor Prof. Dr. Wolfram Dunger heraus gegeben. Der inhaltliche Schwerpunkt lag auf der Darstellung der Entwicklung der Museumssammlungen.

Für das aktuelle Heft, das die ganze Bandbreite der Geschichte des Hauses am Marienplatz auf 147 Seiten zusammenfasst, schrieb die Historikerin Julia Hammerschmidt die Texte. Sie beschreibt die Gründung der Ornithologischen Gesellschaft zu Görlitz 1811 und deren Entwicklung zur Naturforschenden Gesellschaft. Aus ihrer Aktivität resultierte schließlich 1860 die Eröffnung des Görlitzer Naturkundemuseums das bis heute Bestand hat. Aber auch die Schattenseiten und der Niedergang von Gesellschaft und Museum zwischen und in den Weltkriegen werden dargestellt. Breiten Raum nimmt die Entwicklung der naturwissenschaftlichen Forschung nach 1945 ein, die dazu führte, dass die Naturforschende Gesellschaft 1990 neu gegründet werden konnte und das Museum heute eine international anerkannte Forschungseinrichtung im Verbund der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung darstellt.

Besonders hervorzuheben sind die 120 Abbildungen, von denen viele das erste Mal veröffentlicht werden. Dazu gehört auch eine Bildergalerie, die alle Vorsitzenden der Ornithologischen Gesellschaft, der Naturforschenden Gesellschaft sowie die Museumsdirektoren abbildet. 
Die Chronik ist eine Fundgrube für alle, die sich für Görlitzer Geschichte interessieren sowie Freunde des Museums und der Naturforschenden Gesellschaft.

Bestellungen für die Broschüre nimmt die Museumsbibliothek in Görlitz unter Tel.: 03581-47605260 oder ilse.grosche@senckenberg.de entgegen.

Die dünne Haut der Erde – unsere Böden

Der Boden unter unseren Füßen lebt! Doch die Lebewesen unter der Erde und ihre unermessliche Anzahl, sind den wenigsten Menschen bekannt. Für einen Großteil der Menschen ist Boden schlicht der Untergrund, auf dem sie stehen. Dabei ist der Boden sehr viel mehr! Boden spendet Leben und ist, wie Wasser und Luft, eine unverzichtbare Lebensressource. Die Ausstellung betrachtet Biodiversität und das Zusamenleben der Organismen im Boden, deren Ökosystem-Leistungen für uns Menschen sowie Bodenforschung, die Bodenentstehung, und die Zerstörung des Bodens.

Erhältlich ist der Führer im Museumsshop, im Museumsshop, im Schriftentausch Görlitz, per E-Mail: library-gr@senckenberg.de oder Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz, P.O.Box 30 01 54, 02806 Görlitz, Germany

Auge in Auge mit der Natur

Der Museumsführer „Auge in Auge mit der Natur“ begleitet die Besucher auf ihrer Reise durch die Erdgeschichte. Reich bebildert, nach Themen aufgebaut und stets mit einer zeitlichen Einordnung versehen, wird die Vielfalt der Exponate in Szene gesetzt. Dabei liefert der bunte Begleiter wichtige Erklärungen und weiterführende Hinweise rund um die Themen Erdgeschichte, Evolution, Gesteine, Fossilien und Pflanzen. Auch T. Rex, Triceratops & Co. sind mit dabei und lassen die Welt der urzeitlichen und neuzeitlichen Lebewesen über und unter Wasser aufleben. Ein Einblick in die Forschungs- und Sammlungsarbeit der verschiedenen Senckenberg Standorte runden den Inhalt ab. Auch nach dem Museumsbesuch ist das kleine Buch eine schöne Erinnerung, in dem sich die Highlights wie die große Anakonda immer wieder bewundern lassen.

Erhältlich ist der Führer im Museumsshop, im Schriftentausch Frankfurt oder per E-Mail: order-ffm@senckenberg.de.

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Form folgt Fuß

Über die „zwei linken Füße“, mit denen der Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein den Dichter Johann Wolfgang von Goethe 1787 in Rom portraitierte, wurde schon viel gerätselt. Dabei ist die Lösung einfach. Im späten 18. Jahrhundert waren Schuhe nicht nach rechts und links unterschieden – und das schon seit Jahrhunderten. Das empfand man als „schön“; für die Füße war es jedoch oft eine Qual.

Der Frankfurter Anatom Georg Hermann von Meyer (1815–1892) schaffte hier schließlich Abhilfe. Durch seine Forschungen zur Mechanik des menschlichen Gangs bewies er 1858 den Konstruktionsfehler der damaligen Schuhe und stieß eine Schuhreform (Neukonzeption der Fußbekleidung) an, die zur Basis für unsere moderne Fußbekleidung wurde.

Das Begleitbuch ist erschienen zur gleichnamigen Ausstellung, die vom 24. April bis zum 19. Juli 2015 im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt zu sehen ist.

Erhältlich ist der Führer im Museumsshop, im Schriftentausch Frankfurt oder per E-Mail: order-ffm@senckenberg.de.