Infauna Forschung

Infauna

Der Begriff ‚Infauna‘ bezeichnet allgemein alle im Sediment lebenden tierischen Organismen. Unsere Abteilung beschäftigt sich dabei vor allem mit dem marinen Lebensraum, also dem Meer inklusive der angrenzenden Küstengewässer und Flußmündungsbereichen.

Uns interessiert besonders das Makrozoobenthos, also kleine wirbellose Tiere (Evertebraten), die auf einem Sieb mit einer Maschenweite von 0.5 mm zurückgehalten werden. Solche Tiere sind verschiedene Würmer (z.B. Meeresringelwürmer oder Schnurwürmer), Weichtiere (z.B. Muscheln und Schnecken), Krebse (z.B. Flohkrebse und Krabben) oder Stachelhäuter (z.B. Seesterne und Seeigel).

Standard-Geräte für die Probenahme sind verschiedene Greifer, die definierte Mengen von Sediment aus dem Meeresboden entnehmen und möglichst ungestört zur Wasseroberfläche befördern. An Bord des Schiffes wird dieses Sediment dann möglichst schonend gesiebt. Auf diese Weise werden die auf den Sieben zurückbleibenden Lebewesen für weitere Untersuchungen gewonnen.