Sammlung fossile Cnidaria Dr. Eberhard Schindler
Dr. Eberhard Schindler

Paläozoologie II

Sammlung

Der Schwerpunkt der Sammlungen liegt nach wie vor bei den fossilen Nesseltieren, den Cnidaria, mit Schwerpunkt bei den Korallen (rezente Vertreter sind zu Vergleichszwecken ebenfalls Teil der Sammlung. Von den ca. 94.000 Stücken/Serien der Sammlung sind 25.500 katalogisiert (davon 390 Holo-, Neo-, Lecto-Typen; 1.300 Para-Typen). Darüber hinaus befinden sich weiterhin große Stückzahlen (mehrere Tausend) in unbearbeitetem Material, das unter definierten Fundpunkten (vor allem der Eifel) aufbewahrt wird. Besonders hervorzuheben ist innerhalb der Korallen-Sammlung das umfangreiche und einzigartige Material der Sammlung WEDEKIND.

Neben der Korallen-Sammlung werden weiterhin Sammlungen anderer Fossilgruppen mitbetreut. Hierzu zählen die fossilen Echinodermata  (Stachelhäuter) mit ca. 2.500 Stücken/Serien, wovon 2.219 katalogisiert sind (davon 30 Holo-, Neo-, Lecto-Typen; 60 Para-Typen).

Weiterhin ist die Graptolithen-Sammlung zu nennen. Von diesen sind 1003 katalogisiert (davon 15 Holo-, Neo-, Lecto-Typen; 48 Para-Typen).

Ein Teil der Hunsrückschiefer-Sammlung (vornehmlich das Echinodermen-Material) wird ebenso mitbetreut wie stratigraphische bzw. regionale paläozoische Sammlungen (exklusive Unter- und Mitteldevon).

Eine weitere Sammlung sind die Tentakuliten. Hierbei handelt es sich um mehrere Tausend Stücke/Serien (davon 50 Holo-, Neo-, Lekto-Typen; 370 Para-Typen), wobei das Material der Sammlung ALBERTI besonders zu erwähnen ist. Diese Tentakuliten werden derzeit sukzessive in den Sammlungsbestand der Sektion eingegliedert.

Zudem sind die Stromatolithe mit derzeit 74 Stücken eine in der Sektion betreute Sammlung.

Die während des Umzugs der gesamten Abteilung vorübergehend gesperrte Sammlung ist nunmehr wieder in vollem Umfang zugänglich. Der Umzug, der zwar viel Zeit gebunden hat (inkl. Abwicklung der Übernahme der großen paläontologischen Sammlung des ehemaligen Instituts der Universität Marburg) resultiert aber in einer insgesamt verbesserten Unterbringung der Sammlungen.

Sammlungsverwaltungssystem SeSam