das Coronavirus und die damit verbundene Pandemie machen uns gegenwärtig schmerzhaft deutlich, wie eng unser Wohlergehen mit der Natur verbunden ist. Es zeigt auch mit beispielloser Klarheit die Folgen für die Menschheit, wenn wir die natürlichen Schutzschilde, die uns intakte Lebensräume mit hoher Artenvielfalt vor Pandemien bieten, weiter ungebremst zerstören.
Seit dem 15. Mai 2020 ist das Begleitbuch zu den neuen Themenräumen „Tiefsee“ und „Meeresforschung“ des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt auf unserer Seite erhältlich! Weitere Informationen zum Senckenberg-Buch, eine Leseprobe sowie erste faszinierende Bilder finden Sie hier.
Bei dem Projekt WildLIVE! helfen Sie Wissenschaftler*innen, riesige Datenmengen zu verarbeiten.
Alle Wildtiermärkte schließen ist zu kurz gedacht
Im Gespräch mit Senckenberg Forscher Stefan Prost
Jedes Jahr werden mit dem illegalen Handel von Wildtieren Milliarden von Dollar erwirtschaftet. Wildtiergenetiker Dr. Stefan Prost wendet bei seiner Arbeit forensische Methoden an, um geschützte Tierarten zu identifizieren und deren Handelsketten aufzudecken. Dass solch eine Nachverfolgung auch wichtig für die menschliche Gesundheit ist, wird in Zeiten des Coronavirus deutlich.
Offener Brief an die Kanzlerin
Frisch gedruckt:
„Tiefsee – Vielfalt in der Dunkelheit“
Das Przewalski-Pferd: Der lange Weg zurück in die Freiheit
Bestand der Wildpferde nicht durch Inzucht gefährdet
Seitenweise Schmetterlinge
Erster gesamtdeutscher Atlas der Tagfalter und Widderchen erschienen
Auch in unseren Museen herrscht derzeit Maskenpflicht und die verordnete Abstandsregel von 1,5-2 m ist unbedingt einzuhalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Gruppenbesuche momentan nicht erlaubt sind.
In diesen eineinhalb Minuten-Clip stellen wir Ihnen das gesamte Senckenbergische Universum in Zahlen vor, vom Kaffeeverbrauch über die Anzahl wissenschaftlicher Artikel unserer Forscher*innen bis hin zur Menge sequenzierter DNA-Proben.
Die drei Schaumuseen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung zeigen spannende Ergebnisse der Senckenbergischen Forschung sowie weltweit einzigartige Exponate und wechselnde Ausstellungen zu wichtigen Themen der Naturwissenschaft.
Noch immer weitestgehend unerforscht, bietet die Tiefsee allen Anlass zum Staunen. Egal ob Riesenassel oder Zombiewurm – die Bewohner der Tiefsee sind trotz extremer Umweltbedingungen unglaublich vielfältig. Jetzt sind sie zurück im Museum. Der Senckenberger Meeresbiologe und Tiefseeforscher Dr. Torben Riehl gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichten sowie die faszinierende Biologie mancher Exponate und erklärt, wie er daran beteiligt ist, dieses Ökosystem zu erforschen.
Tiefsee – Quelle des Lebens, der Rohstoffe und der Faszination
mit Dr. Torben Riehl
ohne Anmeldung
Erwachsene
T. rex im Sauriersaal
Noch immer weitestgehend unerforscht, bietet die Tiefsee allen Anlass zum Staunen. Egal ob Riesenassel oder Zombiewurm – die Bewohner der Tiefsee sind trotz extremer Umweltbedingungen unglaublich vielfältig. Jetzt sind sie zurück im Museum. Der Senckenberger Meeresbiologe und Tiefseeforscher Dr. Torben Riehl gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichten sowie die faszinierende Biologie mancher Exponate und erklärt, wie er daran beteiligt ist, dieses Ökosystem zu erforschen.
Die Auswirkungen des Tiefseebergbaus auf die Ökosysteme auf dem Meeresboden und in der Wassersäule sind noch weitgehend unbekannt. Aber gibt es in der Tiefsee überhaupt Leben, das nachhaltig beeinträchtigt werden könnte? Tatsächlich existiert dort eine einzigartige Lebewelt, die extrem empfindlich auf Störungen reagiert. Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Folgen von Tiefseebergbau gravierend sein können, die Lebenswelt betroffener Meeresregionen wird sich voraussichtlich in Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden nicht regenerieren. Wie werden die ökologischen Folgen des industriellen Rohstoffabbaus in der Tiefsee überhaupt erforscht, und wie fließen die Ergebnisse in die Erstellung von Umweltstandards und Grenzwerte ein? Warum darf es uns nicht egal sein, ob weite Teile der Tiefsee veröden? Wie lässt sich dies angesichts des globalen Rohstoffhungers verhindern, welche Schutzmöglichkeiten gibt es? Der Chemiker Matthias Haeckel hat bereits an 19 Forschungsexpeditionen zu See teilgenommen, u.a. als Expeditionsleiter mit dem Forschungsschiff „Sonne“ in der rohstoffreichen Clarion Clipperton Zone westlich von Mexiko. Auch wirkt er an einem Langzeitexperiment im Ostpazifik mit, bei dem vor ca. 30 Jahren der Abbau von Manganknollen simuliert wurde. Er plädiert dafür, durch ein geändertes Konsumverhalten riskante Wege wie Tiefseebergbau besser zu vermeiden.
Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.
Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr).
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Für barrierefreien Zugang bitte bei jkrohmer@senckenberg.de anmelden. www.senckenberg.de/blauerplanet
Arthur von Weinberg-Haus, Robert Mayer-Straße 2, Frankfurt/M.
Vortrag
Umweltauswirkungen der Nutzung mariner Ressourcen in der Tiefsee
Dr. Matthias Haeckel (Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel)
ohne Anmeldung
Mitglieder
Erwachsene
Jugendliche
Kinder
Presse
Schulklassen
Grüner Hörsaal
Die Auswirkungen des Tiefseebergbaus auf die Ökosysteme auf dem Meeresboden und in der Wassersäule sind noch weitgehend unbekannt. Aber gibt es in der Tiefsee überhaupt Leben, das nachhaltig beeinträchtigt werden könnte? Tatsächlich existiert dort eine einzigartige Lebewelt, die extrem empfindlich auf Störungen reagiert. Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Folgen von Tiefseebergbau gravierend sein können, die Lebenswelt betroffener Meeresregionen wird sich voraussichtlich in Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden nicht regenerieren. Wie werden die ökologischen Folgen des industriellen Rohstoffabbaus in der Tiefsee überhaupt erforscht, und wie fließen die Ergebnisse in die Erstellung von Umweltstandards und Grenzwerte ein? Warum darf es uns nicht egal sein, ob weite Teile der Tiefsee veröden? Wie lässt sich dies angesichts des globalen Rohstoffhungers verhindern, welche Schutzmöglichkeiten gibt es? Der Chemiker Matthias Haeckel hat bereits an 19 Forschungsexpeditionen zu See teilgenommen, u.a. als Expeditionsleiter mit dem Forschungsschiff „Sonne“ in der rohstoffreichen Clarion Clipperton Zone westlich von Mexiko. Auch wirkt er an einem Langzeitexperiment im Ostpazifik mit, bei dem vor ca. 30 Jahren der Abbau von Manganknollen simuliert wurde. Er plädiert dafür, durch ein geändertes Konsumverhalten riskante Wege wie Tiefseebergbau besser zu vermeiden.
Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.
Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr).
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Für barrierefreien Zugang bitte bei jkrohmer@senckenberg.de anmelden. www.senckenberg.de/blauerplanet
Wildnis – längst nicht jeder assoziiert mit diesem Begriff zunächst etwas Positives, vor allem nicht in Verbindung mit städtischen Raum. Ganz im Gegenteil: Viele verbinden mit Wildnis Chaos, Gefahr und Verwahrlosung. Doch Wildnis kann mehr!
Der Aktionstag Wildnis wagen richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. Die Teilnehmenden haben von 9 bis 13 Uhr Gelegenheit, verschiedene Themenstationen anzusteuern, die sich mit unterschiedlichen bio- und geologischen sowie sozioökonomischen Themen befassen. Verbunden sind die Einzelthemen durch die übergreifenden Fragen, welchen ökologischen Wert Kulturlandschaften haben und welchen kulturellen Wert wir wiederum geschützten Naturräumen zusprechen.
Wildnis – längst nicht jeder assoziiert mit diesem Begriff zunächst etwas Positives, vor allem nicht in Verbindung mit städtischen Raum. Ganz im Gegenteil: Viele verbinden mit Wildnis Chaos, Gefahr und Verwahrlosung. Doch Wildnis kann mehr!
Der Aktionstag Wildnis wagen richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. Die Teilnehmenden haben von 9 bis 13 Uhr Gelegenheit, verschiedene Themenstationen anzusteuern, die sich mit unterschiedlichen bio- und geologischen sowie sozioökonomischen Themen befassen. Verbunden sind die Einzelthemen durch die übergreifenden Fragen, welchen ökologischen Wert Kulturlandschaften haben und welchen kulturellen Wert wir wiederum geschützten Naturräumen zusprechen.
Die Meere sind der größte Lebensraum der Erde. Faszinierendes lässt sich in den Weiten der Ozeane beobachten, Kreaturen wie aus einem anderen Universum. Wir Menschen belasten allerdings die Meere zusehends. Die Ozeane leiden unter den Folgen der Erderwärmung, und das von den Meeren aufgenommene Kohlendioxid (bisher ein Drittel des anthropogenen CO2) hat gravierende Auswirkungen: Die Meere versauern. Kieselalgen, Muscheln, Meeresschnecken, Kleinkrebse wie Krill, Seeigel wie auch Korallen leiden darunter. Hinzu kommen weitere Stressfaktoren: Die Vergiftung der Ozeane; sei es durch Müll, Öl, Radioaktivität oder andere Gifte. Wie können wir die Meere vor uns selbst besser schützen? Was können Schritte in Richtung einer nachhaltigen Nutzung der Ozeane sein? Der Meteorologe Mojib Latif, einer der renommiertesten Klima- und Meeresforscher in Deutschland, leitet den Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamik sowie die Forschungseinheit Maritime Meteorologie am Geomar. Er ist Vorstandsvorsitzender des Deutschen Klima Konsortiums e.V. und seit 2017 als Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome.
Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.
Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr).
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Für barrierefreien Zugang bitte bei jkrohmer@senckenberg.de anmelden. www.senckenberg.de/blauerplanet
Arthur von Weinberg-Haus, Robert Mayer-Straße 2, Frankfurt/M.
Vortrag
Das Ende der Ozeane?
Prof. Dr. Mojib Latif (Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel)
ohne Anmeldung
Mitglieder
Erwachsene
Jugendliche
Kinder
Presse
Schulklassen
Grüner Hörsaal
Die Meere sind der größte Lebensraum der Erde. Faszinierendes lässt sich in den Weiten der Ozeane beobachten, Kreaturen wie aus einem anderen Universum. Wir Menschen belasten allerdings die Meere zusehends. Die Ozeane leiden unter den Folgen der Erderwärmung, und das von den Meeren aufgenommene Kohlendioxid (bisher ein Drittel des anthropogenen CO2) hat gravierende Auswirkungen: Die Meere versauern. Kieselalgen, Muscheln, Meeresschnecken, Kleinkrebse wie Krill, Seeigel wie auch Korallen leiden darunter. Hinzu kommen weitere Stressfaktoren: Die Vergiftung der Ozeane; sei es durch Müll, Öl, Radioaktivität oder andere Gifte. Wie können wir die Meere vor uns selbst besser schützen? Was können Schritte in Richtung einer nachhaltigen Nutzung der Ozeane sein? Der Meteorologe Mojib Latif, einer der renommiertesten Klima- und Meeresforscher in Deutschland, leitet den Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamik sowie die Forschungseinheit Maritime Meteorologie am Geomar. Er ist Vorstandsvorsitzender des Deutschen Klima Konsortiums e.V. und seit 2017 als Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome.
Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.
Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr).
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Für barrierefreien Zugang bitte bei jkrohmer@senckenberg.de anmelden. www.senckenberg.de/blauerplanet
Eines der größten Probleme des 21. Jahrhunderts ist das rasante Artensterben weltweit. Doch welche Arten sind es genau, die verschwunden sind? Welche Pflanzenarten konkret betrifft dies in Sachsen? Diese Ausstellung gibt in neun Themenbereichen hierauf eine Antwort. Dabei werden die verschiedenen Ursachen des Aussterbens sowie dessen Umfang beleuchtet. Ein Zeitstrahl mit allen seit 1806 in Sachsen ausgestorbenen Farn- und Samenpflanzen visualisiert diese Problematik. Diverse Exponate wie Herbarbelege, alte Floren Sachsens und Vegetationskarten ergänzen die Ausstellung.
Eine Ausstellung des Instituts für Botanik und des Botanischen Gartens der TU Dresden.
Institut für Botanik und Botanischer Garten TU Dresden
Ausstellungseröffnung
Die verschwindende Vielfalt – ausgestorbene und aussterbende Pflanzen in Sachsen
ohne Anmeldung
Erwachsene
Jugendliche
Familie
Eines der größten Probleme des 21. Jahrhunderts ist das rasante Artensterben weltweit. Doch welche Arten sind es genau, die verschwunden sind? Welche Pflanzenarten konkret betrifft dies in Sachsen? Diese Ausstellung gibt in neun Themenbereichen hierauf eine Antwort. Dabei werden die verschiedenen Ursachen des Aussterbens sowie dessen Umfang beleuchtet. Ein Zeitstrahl mit allen seit 1806 in Sachsen ausgestorbenen Farn- und Samenpflanzen visualisiert diese Problematik. Diverse Exponate wie Herbarbelege, alte Floren Sachsens und Vegetationskarten ergänzen die Ausstellung.
Eine Ausstellung des Instituts für Botanik und des Botanischen Gartens der TU Dresden.