Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Neugier und Verantwortung leiten uns dabei, die Dynamik des Systems Erde zu analysieren. Senckenberg erforscht die Biodiversität für unsere Zukunft.
Unsere Museen
Die drei Schaumuseen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung bieten für Menschen aller Altersklassen spannende Einblicke in die Natur, die Artenvielfalt und in die Vergangenheit.
Aktuelle Ausstellungen & Events
Unsere Forschung
Senckenberg untersucht die Vielfalt des Lebens – die Biodiversität – mit ihren zahlreichen Wechselwirkungen im System Erde.




Was in dieser Woche ansteht
9. — 16. Juni
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Der Lehrstuhl für Biologie und Ökologie der Technischen Universität Liberec lädt Sie zu einer Exkursion zu den Langzeitversuchen im Rahmen des DiGraSo Projekt ein
kostenlosExkursion / ohne AnmeldungLangzeitversuche, die wir besuchen werden : 1. Filipov – Versuch zum Mulchen 2. Oldřichov v Hájích – Betlém – Weideversuch mit Färsen 3. Hrabětice – Ausbringung von Asche, Mist und Kalk, verschiedene Zeitpunkte und Mähhäufigkeiten Wo: Treffpunkt vor dem Gebäude T (TUL Liberec), Koordinaten: 50.7742725N, 15.0817053E Die Exkursionen finden im gemeinsamen Interregprojekt DiGraSo statt und richtet sich an interessierte Personen sowie an ein wissenschaftliches Fachpublikum. -
UNESCO Weltnaturerbe vor der Haustür: Die Grube Messel
Wissenschaftliche Themenführungen am Mittwochabend für Erwachsene
60 Minuten / Die Teilnahme ist im Eintrittspreis inbegriffen.Öffentliche Führung / ohne Anmeldungmit Jan Wacker
Die Grube Messel liefert spannende Einblicke in die faszinierende Vielfalt des Lebens vor 47 Millionen Jahren. Lassen Sie sich entführen auf eine Reise zu Halbaffen, Riesenameisen, Krokodilen und kleinen Pferden. Die anlässlich des 30jährigen UNESCO-Jubiläums neu überarbeiteten und erweiterte Ausstellung bietet Einblicke in ein gut untersuchtes Ökosystem, das uns wichtige Daten zum Klima und der Biodiversität vergangener Zeiten liefert.
Achtung: Barrierefreiheit kann nicht überall gewährleistet werden
Treffpunkt:
T. rex im Sauriersaal -
Bauen mit Baum und Zeit – Baubotanik als Zukunftsmodell
Vortrag von Prof. Dr. Ferdinand Ludwig (TU München)
Kostenfrei.Vortrag / ohne AnmeldungImmer mehr neu errichtete Gebäude werden zumindest teilweise begrünt. Der Ansatz der Baubotanik geht darüber hinaus: Sie verbindet Architektur, Ingenieurwesen und Pflanzenwachstum zu einer neuen Form grüner Architektur. Statt Bauten nachträglich zu begrünen, setzt sie auf Bäume, die von Beginn an als strukturelle und gestaltende Elemente in den Entwurf integriert werden, um deren räumliche, ästhetische, ökologische und konstruktive Potentiale in Architektur, Stadtentwicklung und Freiraumplanung auf neue Art zu nutzten. Der Vortrag stellt das Konzept der Baubotanik vor und zeigt anhand realisierter Projekte, wie Bäume und technische Strukturen zusammenwachsen und sich über Jahre entwickeln. Dabei entstehen lebende Bauwerke, die das lokale Klima verbessern, Biodiversität fördern und neue ästhetische Qualitäten schaffen. Thematisiert werden sowohl die gestalterischen Möglichkeiten als auch die technischen, rechtlichen und zeitlichen Herausforderungen dieses Ansatzes. Der Vortrag lädt dazu ein, Stadtentwicklung langfristig zu denken und Wachstum als integralen Bestandteil des Bauens zu begreifen.
Der Architekt Ferdinand Ludwig erforscht architektonische Konzepte, bei denen Pflanzen eine zentrale Rolle spielen, und bringt diesen botanisch-konstruktiven Ansatz in einem Planungsbüro auf architektonischer, stadtplanerischer und landschaftsarchitektonischer Ebene auch in die Anwendung.Der Vortrag ist Teil der Reihe „Stadtnatur kann’s! Gemeinsam lebenswerte und zukunftsfähige Städte gestalten“
Immer mehr Menschen leben weltweit in Städten. Deshalb wird hier immer stärker um die Nutzung des knappen urbanen Raums gerungen und der Natur der Platz vielerorts streitig gemacht, Dabei ist Stadtnatur gleichzeitig Schlüssel und unabdingbare Voraussetzung für klimaresiliente, lebenswerte Städte. Und diese beherbergen trotz allem oft überraschend viel Naturvielfalt.
Die Vortragsreihe stellt diese in allen Facetten vor. Sie lädt dazu ein, urbane Natur neu zu denken und zeigt, wie vielfältig, überraschend und innovativ Stadtnatur heute gestaltet wird. Vom winzigen Grün im Asphalt zwischen Hochhäusern über Tiny Forests, essbare Städte und insektenfreundliche Grünflächen bis hin zu Neobiota, Schwammstadt-Konzepten und Bauen mit Bäumen – Expert*innen aus Forschung, Praxis und Zivilgesellschaft geben Einblicke in Strategien, neue Herangehensweisen und mutige Zukunftsbilder. Themen wie Gebäudegrün, soziale Gerechtigkeit, Gesundheit, Wildtiere in der Stadt und biodiversitätsfördernde Gestaltung erweitern den Blick auf urbane Lebensräume. Die Reihe zeigt: Stadtnatur ist mehr als Grün – sie ist Klimaanpassung, Oase für Mitwesen, Gestaltungsspielraum, gesellschaftlicher Lernort und ein entscheidender Faktor für Lebensqualität – auch in der Zukunft.Die Reihe findet statt in Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences im Rahmen des gemeinsamen World Design Capital-Projektes „Human Nature“, sowie mit dem Umweltforum Rhein-Main.
Die Vorträge finden um 19:30 in Präsenz im Grünen Hörsaal in der Robert-Mayer-Straße 2 statt.
Eine Online-Teilnahme ist zudem via Zoom möglich:
Teilnahmelink: https://senckenberg-de.zoom-x.de/j/61951365165?pwd=OWE3bzhlNUJIQ2lQRkY5ZURqcnlFdz09
Meeting-ID: 619 5136 5165
Kenncode: 008950Treffpunkt:
Grüner Hörsaal -
Lebendige Erdgeschichte in der Grenzregion!
ca. 6 Std. / kostenlosExkursion / mit AnmeldungIm Rahmen des deutsch-polnischen Kleinprojekts „Lebendige Erdgeschichte in der Grenzregion!“ soll das Wissen über die Ressourcenentstehung und –nutzung in der sächsisch-polnischen Grenzregion vertieft und anschaulich dargestellt werden. Die entstandene gemeinsame Kulturlandschaft und das damit verbundene industrielle Erbe der Grenzregion stehen im Mittelpunkt des Projektes und werden exemplarisch an zwei Orten in Sachsen und Polen – in Ostritz und Gronów – thematisiert. Projektpartner sind die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mit ihrem Institut Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz und das Muzeum Regionalne w Lubaniu.
Ziel des Projektes ist es, einen innovativen Ansatz zur Darstellung von geologischen Prozessen für die Öffentlichkeit zu entwickeln. Dies soll in Form einer digitalen Simulation sowie durch zwei öffentliche Exkursionen erreicht werden. Dabei werden sowohl die geologischen Prozesse als auch die kulturgeschichtlichen Entwicklungen der Grenzregion einbezogen.
Wo einst Feuer und Lava die Landschaft formten, schufen Generationen von Steinbrucharbeitern ein bedeutendes Kapitel regionaler Geschichte. Der Basaltabbau in Ostritz vereint faszinierende Geologie mit industrieller Tradition. Das harte Vulkangestein, entstanden vor Millionen von Jahren, war einst ein gefragter Baustoff und prägte die Entwicklung der gesamten Grenzregion nachhaltig. Entdecken Sie gemeinsam mit uns im Rahmen der Ganztagsexkursion die wenigen sichtbaren Spuren der Basaltentstehung und des historischen Gesteinsabbaus in Ostritz.
Anmeldung unter: post-gr@senckenberg.de
Anmeldefrist: 9.6.2026
Treffpunkt: Betonstraße am Stadtwald, Ostritz (51°01‘21.1“N 14°53‘56.9“E)
Die Exkursion ist kostenlos und wird in deutscher und polnischer Sprache stattfinden. Mittagessen wird gewährleistet.
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Fototour zur Wildgladiolenwiese
kostenlosExkursion / ohne AnmeldungAusgestattet mit dem eigenen Fotoapparat erkunden wir die Wildgladiolenwiese in Dauban. Fachkundig geleitet von Mario Trampenau (Naturwacht Biosphärenreservat) und Mario Keitel (Naturschutzstation Neschwitz). Treffpunkt: Dauban, Parkplatz Bautzener Str./Zum Sägewerk
Anmeldung erforderlich: naturschutzstation-neschwitz@t-online.de
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Käfer bei Nacht
Spaziergang durch die Dresdner Heide
ca. 2hExkursion / Anmeldung erforderlichAusverkauftWenn es dunkel wird, beginnt für viele Käfer erst das eigentliche Leben. Gemeinsam mit dem Insektenexperten Dr. Ralf Britz gehen wir in der Dresdner Heide auf nächtliche Entdeckungstour und lernen spannende Arten sowie ihre besonderen Lebensweisen kennen.
Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben. Bitte festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung mitbringen.
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Schwerminerale aus dem Zittauer Sandsteingebirge
überraschende Ergebnisse zur erdgeschichtlichen Entwicklung der böhmischen Kreide
kostenlosVortrag / ohne AnmeldungDr. Birgit Niebuhr & Dr. Andreas Gärtner, Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden



