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Kontrast

Wölfe breiten sich seit der Jahrtausendwende wieder in Deutschland aus. Um die Bestandsausbreitung zu verfolgen und die Anzahl und Verbreitung von Wolfsterritorien zu bestimmen, führen die Bundesländer mit Wolfsvorkommen ein Wolfsmonitoring durch, für das auch molekulargenetische Analysen herangezogen werden. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wurde nach einem umfangreichen Auswahlverfahren des Bundesamts für Naturschutz den Bundesländern zur Nutzung als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ empfohlen und untersucht seit Anfang 2010 alle bundesweit anfallenden Wolfsproben. Dieses zentrale Vorgehen ist sinnvoll und international üblich, um einen Überblick zur bundesweiten Situation zu erhalten und Messungenauigkeiten zwischen Labors zu vermeiden, da wildtiergenetische Untersuchungen bisher keinen genormten Standardisierungsverfahren unterliegen.

Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft ist Senckenberg zur Einhaltung höchster wissenschaftlicher Standards verpflichtet. Wissenschaftliche Neutralität gehört somit zu unseren obersten Leitzielen – selbstverständlich auch beim Thema Wolf.

Im Folgenden möchten wir Ihnen gerne die häufigsten Fragen zum bundesweiten genetischen Wolfsmonitoring beantworten.

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