Meeresbotanik

Die Meeresbotanik beschäftigt sich generell mit marinen photosynthetischen eukaryotischen Einzellern (Protisten), speziell dem Phytoplankton, aber auch mit Mikrophytobenthos-Taxa. Im Fokus stehen Dinoflagellaten und Kieselalgen, benthische Raphidophyceen und zukünftig auch Coccolithophoriden (Prymnesiophyceen = Haptophyceen).

Die Forschung ist taxonomisch-systematisch ausgerichtet. Ziel ist es zum einen die Charakterevolution in ausgesuchten phylogenetischen Linien zu verstehen und durch Einbeziehung molekular-phylogenetischer Daten eine natürliche Systematik zu erarbeiten. Zum anderen ist die Dokumentation der Biodiversität – im Sinne von Artenvielfalt – einzelner Regionen von Interesse (z.B. Deutsche Bucht, Madeira, Elba). Es wird mit dem morphologiebasierten Artkonzept gearbeitet.

Dinoflagellaten sind für den Fachbereich Schwerpunktthema. Das „Centre of Excellence for Dinophyte Taxonomie“ (CEDiT) ist Teil der Meeresbotanik. Die Typusmaterialsammlung des CEDiT ist Teil des Herbarium Senckenbergianum.

Aktuelle Projekte

  • Taxonomie, Systematik und Charakterevolution innerhalb der dinophysoiden Dinoflagellaten
  • Taxonomie und Systematik der Gattung Prorocentrum

Langzeitprojekte

  • Taxonomie, Systematik, Phylogenie und Biogeographie benthischer Dinoflagellaten
  • Phylogenie und Systematik der Dinoflagellaten

 

Mit der Meeresbotanik leisten wir Beiträge zu dem Forschungsbereich: Biodiversität und Systematik.