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Senckenberg am Meer

Wilhelmshaven, Hamburg


Das Forschungsinstitut Senckenberg am Meer ist ein Zentrum weltweiter biologischer und geologischer Küsten- und Meeresforschung mit Arbeitsgebieten von der Nordseeküste bis in die Tiefsee und von den Tropen bis in die Polargebiete.

Das Institut besteht heute aus zwei Abteilungen, der Meeresforschung und dem Deutschen Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung (DZMB), das neben Wilhelmshaven auch in Hamburg einen Standort hat. 70 Wissenschaftler*innen entschlüsseln die Geheimnisse des Meeres und das komplexe Verhalten von Ökosystemen in einer sich dynamisch wandelnden Umwelt.

Internationale Großprojekte spielen für die Wissenschaftler*innen eine ebenso große Rolle wie die enge Vernetzung mit anderen Meeresforschungseinrichtungen in Norddeutschland und anderen Forschungsbereichen Senckenbergs, wie den Frankfurter Abteilungen Marine Zoologie und Paläontologie und Historische Geologie und der Senckenberg Naturhistorische Sammlungen in Dresden. Das Forschungsschiff „SENCKENBERG“ ist dabei eine elementare Plattform zur Durchführung von zum Beispiel Langzeitstudien zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Flora und Fauna der Nordsee. Die wissenschaftliche Forschung dient dazu, natürliche und menschliche Einflüsse zu erfassen, besser zu verstehen und die Auswirkungen des globalen Klimawandels zu bewerten.

Neben der Forschung führt Senckenberg am Meer unter anderem Lehre an Universitäten und spezielle Ausbildungskurse durch, berät Wirtschaft und Behörden bei der Bewertung des ökologischen Zustandes unserer Meeresökosysteme und trägt auf verschiedenen Plattformen die eigenen Forschungsergebnisse in die Öffentlichkeit.

Neuigkeiten

Whv_SaM_Stellenausschreibung
Stellenausschreibung Ref. # 02-21003, Bewerbungsfrist 25.04.2021 | Wir suchen am Standort Wilhelmshaven zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Hausmeister*in (m/w/d) (Vollzeit) zunächst befristet für die Dauer von 2 Jahren. Ausführliche Informationen finden Sie hier.  
Manganknolle
Senckenberg auf dem Schiff ISLAND PRIDE zur Erforschung der Umweltfolgen von Manganknollen-Abbau in der Tiefsee Zusammen mit anderen europäischen Wissenschaftler*innen des JPI Oceans-Projektes „MiningImpact“ starten Katja Uhlenkott und Dr. Sven Rossel zu einer 6-wöchigen Expedition in die Clarion-Clipperton Bruchzone (CCZ) im Pazifik für Untersuchungen parallel zum ersten Test eines Kollektor-Prototypen am Meeresboden des Pazifiks. Lesen Sie die gemeinsame Pressemitteilung beteiligter Institutionen vom 7. April 2021.
Whv_Film-Fernsehen_WASP_AF
MeerWissen Webinar: West African Biodiversity under Pressure Im Rahmen des MeerWissen Webinars präsentierten am 26.2.2021 in diesem Onlinevortrag Prof. Dr. André Freiwald, Sandra Kloff (Nature Mauritanie) und Eli Beibou (Institut Mauritanien de Recherche Océanographique et des Pêches) das Projekt West African Biodiversity under Pressure (WASP). Klicken Sie hier, um den Vortrag anzusehen.
Whv_SaM_Film-Fernsehen_Wehrmann
Klimawandel Nordwest Ein Beitrag mit Dr. Achim Wehrmann aus der Reihe Forum Wissenschaft vom Sender Oldenburg Eins vom 1.1.2021. Klicken Sie hier, um den Beitrag anzusehen.
Industriefischerei
Ausschluss der Fischerei mit Grundschleppnetzen in Schutzgebieten von Nord- und Ostsee – SaM als Projektpartner der DAM-Pilotmissionen MGF Nordsee und MGF Ostsee Als Teil der Forschungsmission “Schutz und nachhaltige Nutzung mariner Räume” laufen seit März 2020 zwei DAM-Pilotmissionen, die eine einmalige Chance bieten, die Auswirkungen zu untersuchen, die der Ausschluss der Fischerei mit Grundschleppnetzen in Meeresschutzgebieten in Nord- und Ostsee hat. Diese sogenannte mobile grundberührende Fischerei (MGF) zielt darauf ab, bodennah lebende Fische wie Schollen, Seezungen, Kabeljau (Dorsch) oder Garnelen zu fangen.