Ökologische Biodiversitätsforschung

Forschung

In der Ökologischen Biodiversitätsforschung untersuchen wir die Interaktionen von Organismen der Meiofauna mit ihrer Umwelt. Vom Gezeitenbereich bis in die Tiefsee spielen diese nur maximal 1 mm kleinen Meeresbodenbewohner eine wichtige Rolle in den Nahrungsnetzen.

Wir analysieren die Zusammensetzung von stabilen Isotopen und Fettsäuremustern in den Organismen um ihrer Position in den Nahrungsnetzen auf die Spur zu kommen (Kooperationen mit Prof. Dr. Christoph Mayr, Universität Erlangen und Dr. Janna Peters, Universität Hamburg). Zusätzlich sind experimentelle Manipulationen von Lebensräumen oder Artengemeinschaften sowie Modellierungen Bestandteil unserer Forschungen (Kooperationen mit Wissenschaftlern des Alfred-Wegener- Instituts für Polar- und Meeresforschung).

Die verläßliche Bestimmung von Arten ist nur auf der Grundlage guter Beschreibungen möglich. Da gerade aus der Tiefsee nur wenige Arten benthischer Ruderfußkrebse bekannt sind, widmen wir einen großen Teil unserer Arbeit der detaillierten Beschreibung von neuen Arten der Ordnung Harpacticoida. Mit den Proben, die während des Census of Marine Life Projektes CeDAMar weltweit gesammelt wurden, sind wir in der Lage die Untersuchung der großskaligen Verbreitungsmuster der Tiefseecopepoda weiter voranzutreiben.

Mit der Ökologischen Biodiversitätsforschung leisten wir Beiträge zu den Forschungsbereichen:

Biodiversität und Systematik
Biodiverstät und Ökosysteme