Pınar Yoldaş: An Ecosystem of Excess

Sonderausstellung


Hier finden Sie alle medienrelevanten Informationen und Pressematerial zur Sonderausstellung „An Ecosystem of Excess“ von Pınar Yoldaş

Unter die Wal-Skelette des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt mischt sich ab dem 22. Juni das Knochengerüst eines außergewöhnlichen Meeresbewohners: eine neue Spezies zwischen Wal und Delfin, deren Verdauungsapparat sich an die Verschmutzung der Meere angepasst hat – sie kann sich von Plastikmüll ernähren. Erschaffen hat dieses Wesen, das nicht wirklich in der Natur existiert, die international tätige Künstlerin Pınar Yoldaş. Das Exponat wird erstmals im Rahmen der Sonderausstellung „An Ecosystem of Excess“ im Frankfurter Naturmuseum gezeigt. Gemeinsam mit fünf hell beleuchteten und mit Wasser gefüllten Vasen, in denen futuristisch anmutende, künstliche Organsysteme schweben, bildet es die neueste Version des gleichnamigen Projekts, das Yoldaş seit 2014 verfolgt. Das Senckenberg Naturmuseum ist mit diesem Projekt Kooperationspartner der Schirn Kunsthalle und der dortigen Ausstellung „Plastic World“, kuratiert von Martina Weinhart.

Pressematerial

Kurztext Deutsch (pdf)

Der Meeressäuger hat sich an den mit Plastik durchsetzen Lebensraum der Ozeane angepasst: Er kann Kunststoffe verdauen und sich aus Fischernetzen befreien. ©Sven Tränkner

Yoldaş hat scheinbar lebensechte, auf biologischen Fakten basierende Organe und Organismen kreiert. ©Sven Tränkner

Organsysteme, die Plastik aufnehmen, verdauen, ausscheiden und umwandeln können, werden in einer Flüssigkeit schwebend präsentiert. ©Sven Tränkner

Pınar Yoldaş Pressebilder

Pınar Yoldaş, An Ecoysstem of Excess, 2014, Rauminstallation. ©Schering Stiftung, Foto: Julia Zimmermann