Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt

Ornithologie

Carlo von Erlanger
Carlo von Erlanger

Das älteste Stück der Sammlung ist ein pathologischer Gänseschädel aus dem Jahr 1664.

Der Grundstock der ornithologischen Sammlung geht allerdings auf das frühe 19. Jahrhundert zurück. Die ältesten datierbaren Bälge stammen aus der Sammlung des Hofrats Dr. Bernhard Meyer und gelangten 1819 in das Senckenberg-Museum. Zahlreiche nordafrikanische Vogelarten kamen ab 1823 durch die Reisen Eduard Rüppells nach Frankfurt.  Von letzteren wurden schon Anfang des 19. Jarhunderts "Doubletten" mit anderen Museen getauscht.

Hans von Berlepsch
Hans von Berlepsch

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfuhr die Vogelsammlung einen enormen Zuwachs durch zwei Privatsammlungen: 1916 wurde die aus mehr als 55000 Bälgen bestehende Sammlung des Grafen Hans von Berlepsch erworben - eine der größten jemals von einem einzelnen Sammler angelegten Vogelsammlungen. Nach dem frühen Tod von Carlo Freiherr von Erlanger gelangten 1918 schließlich 12589 Vogelbälge aus dessen Sammlung in die ornithologische Abteilung des Senckenberg-Museums.

Bedeutende Erwerbungen im 20. Jarhundert sind ferner von Heinrich L. Bregulla vorwiegend im tropischen Pazifik gesammelten Vögel, welche eine der für diese geographische Region bedeutendsten Sammlungen in Europa repräsentieren, sowie eine große Kollektion chilenischer Vögel (Sammlung Francisco Behn).

 

 

 Bregulla
Heinrich Bregulla auf der Insel Palawan 

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