Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut Müncheberg

Diptera

Kustodiat Diptera SDEI Müncheberg.

 

 

FORSCHUNGSBEREICHE Diptera

ZUM FORSCHUNGSGEGENSTAND “SCIAROIDEA”

Kurzdarstellung zu den Sciaridae (Trauermücken) PDF-Datei
Kurzdarstellung zu den Cecidomyiidae (Gallmücken) PDF-Datei
Kurzdarstellung zu den Mycetophilidae s. l. (Pilzmücken) PDF-Datei
Kurzdarstellung zu den Sciaroidea incertae sedis (unplatzierbare Pilzmückenartige) PDF-Datei

 

Ausgewählte Vertreter der Sciaroidea.

Ausgewählte Vertreter aus den 4 Dipterengruppen, die am SDEI wissenschaftlich bearbeitet werden (in alphabetischer Reihenfolge von links nach rechts): Cecidomyiidae, Mycetophilidae, Rangomaramidae und Sciaridae. (Fotos: M. Jaschhof, U. Kallweit & F. Menzel)

 

ARBEITSFELDER

Taxonomie und phylogenetische Systematik
  •  Klärung von nomenklatorischen Fragen durch Anwendung des International Code of Zoological Nomenclature
  • Zeichnerische, fotographische und deskriptive Darstellung der taxonomischen Einheiten
  • Bewertung von Merkmalszuständen nach ihrer diagnostischen und phylogenetischen Eignung
  • Erarbeitung von illustrierten Bestimmungsschlüsseln
  • Beiträge zur supraspezifischen Klassifikation der Sciaroidea
  • Suche nach neuen Ansätzen für die Rekonstruktion verwandtschaftlicher Beziehungen und Interpretation der evolutiven Richtung der Merkmalstransformation
  • Beiträge zu einem hypothetischen Stammbaum für die fossilen und rezenten Sciaroidea
  • Untersuchung der zeitlichen und räumlichen Dimension von Artbildungs- und Aussterbeprozessen
Biodiversitätsforschung
  • Erfassung und Bewertung der Artenvielfalt in ausgewählten Lebensräumen
  • Erstellen von Checklisten und komplexen Landesfaunen
  • Untersuchung von Faunenveränderungen
Zoogeographie
  • Aufdecken von geographischen Verbreitungsmustern (zoogeographische Analysen und Faunenvergleiche)
  • Beiträge zur Ausbreitungsgeschichte (Besiedlungsdichte, Faunenverbindungen, Faunenisolation)
  • Ableiten von kausalen Zusammenhängen zwischen Verbreitung und Stammesentwicklung (Einfluß von geomorphologischen und/oder klimatischen Prozessen auf die Phylogenese der Sciaroidea)
Ökologie und Bioindikation
  • Einnischung ausgewählter Gruppen der Sciaroidea und ihre ökosystemare Bedeutung (v. a. in Waldökosystemen)
  • Einfluß von biotischen Kenngrößen auf die  Zusammensetzung von Zönosen
  • Aussagen zum bioindikatorischen Potential und zum gemeinsamen Vorkommen von Arten oder Artengruppen in bestimmten Lebensräumen (zönologische Koinzidenzen)
Natur- und Umweltschutz
  • Ermittlung des Gefährdungsgrades und Herausstellen von Gefährdungsursachen
  • Beiträge zum Art- und Biotopschutz (Empfehlungen zur Bestandessicherung gefährdeter Arten und bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten)
  • Erarbeitung von Handlungsrichtlinien (Fachgutachen, Rote Listen)

Lebensraum in der Uckermark.

Die Uckermark im nordostdeutschen Tiefland als strukturreicher Lebensraum für die Sciaroidea. (Foto: F. Menzel)

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